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Nvidia scheint seinen Zulieferern einiges abzuverlangen und manch einer wirft dabei schon sinnbildlich das Handtuch

HBM4-Speicher soll nach dem Willen von Nvidia Grenzen sprengen

NTG24 - Nvidia scheint seinen Zulieferern einiges abzuverlangen und manch einer wirft dabei schon sinnbildlich das Handtuch

 

HBM4-Chips sind eine noch recht frische Angelegenheit. Aktuell liefern Micron und SK Hynix die ersten Samples der Speicherbausteine aus und erreichen dabei einen maximalen Datendurchsatz von 8 Gbps pro Pin oder 2 TB/s pro Stack. Nvidia scheint das aber noch nicht auszureichen.

Wie das Magazin „ComputerBase“ berichtet, verlangt Nvidia (US67066G1040) von seinen Zulieferern offenbar immer höhere Datendurchsätze bei HBM4. Gerüchten zufolge wurden die Anforderungen bereits von 9 auf 10 Gbps je Pin angehoben und zuletzt sollen sogar 11 Gbps angepeilt worden sein. Interessant ist das auch vor dem Hintergrund, dass Nvidia Samsung bis heute keine HBM3-Chips aufgrund zu geringer Datendurchsätze abgenommen hat.

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Ob die Hersteller den hohen Erwartungen von Nvidia gerecht werden können, scheint ungeklärt. Skeptisch gibt sich Micron, wo dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unmöglich angesehen wird. SK Hynix ist optimistischer und hält höhere Datenraten durch größere Spannungen für möglich. Das scheint aber auch der einzige noch verbliebene Ansatz zu sein. Höhere Spannungen führen ihrerseits zu höheren Temperaturen, was den Kühlaufwand erhöht und die Fehleranfälligkeit potenziell steigern könnte.

Der Speicher stellt bei KI-Anwendungen häufig noch immer den Flaschenhals dar. Dementsprechend hat Nvidia ein großes Interesse daran, die Grenzen des Machbaren so weit wie irgend möglich zu dehnen. Sicher kann man sich dabei sein, dass die Zulieferer Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um diese Anforderungen zu erfüllen. Denn nach einem Abnahmevertrag mit Nvidia leckt sich jeder in der Branche die Finger.

 

Nvidia: Ist das noch gesund?

 

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Werbebanner DegussaEs lässt sich darüber streiten, ob Nvidia sich mit dem Ansatz einen Gefallen tut. Weiterhin sei erwähnt, dass es sich bisher nur um Gerüchte handelt. Grundsätzlich bestehen aber stets Risiken, wenn die Grenzen von Technologie allzu weit ausgereizt werden. Im schlimmsten Fall könnte Nvidia auf neuen KI-Beschleunigern Speicherchips verbauen, die sehr schnell ausfallen und damit die Kundschaft nachhaltig verärgern. Dazu muss es nicht kommen und die Anleger sind bisher auch noch recht entspannt. Die Nvidia-Aktie machte es sich jüngst bei 177,17 US-Dollar bequem und bleibt damit in der Nähe ihrer Kursrekorde, welche oberhalb von 180 Dollar zu finden sind.

 

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12.09.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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