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Platin – wird das ein Doppelboden?

Kommt Platin wieder aus der Kuhle?

 

Platin-Investoren haben ja einen besseres Nervenkostüm als etwa solche in Gold. Denn was Erstere in den vergangenen Jahren an mentalem Stress an der Börse auszuhalten hatten, müssten Letztere nicht ,,überleben‘‘. Und nachdem zu Jahresanfang beim Corona-Ausverkauf auch noch die wichtige Unterstützung vom Oktober 2008 sogar auf Monatsbasis unterschritten wurde, läuteten einige bereits die charttechnischen Totenglocken!

 

Aber es kam wieder einmal anders.

 

Die charttechnische Welt ging nicht unter, Platin erholte sich wieder und holte Schwung, um die immer niedriger verlaufende langfristige Abwärtstrendlinie zu überwinden.

 

Aber es kam erneut anders.

 

 

Statt mit viel Schwung endlich ein langfristiges Kaufsignal zu generieren, gerierte sich Platin und schrammt nun seit Wochen unterhalb dieser ominösen Trendlinie mehr oder weniger seitwärts.

Dabei wurde aber im Zuge der Abwärtsbewegung am 21.09.2020 auch wieder die mittelfristige Aufwärtstrendlinie, welche sich seit den März-Tiefs gebildet hatte, unterschritten.

 

Was nun, sprach Zeus?!

 

Platin nahm sich einfach die Zeit, um neuen Schwung zu holen. So einfach ist das manchmal. Zwar nur, wenn es die langsam klarer werdende Mustervermutung eines Doppelbodens bestätigt und auch danach keine neuen Korrekturtiefs produziert.

 

 

Jedenfalls steht der Platinpreis kurz davor, die vermutete Doppelbodenformation nach oben zu verlassen und dabei wieder in Richtung der Widerstandszone von 960 bis 980 Dollar zu klettern.

Sollte dies eintreten, beginnt der erneute Kampf um die langfristige Abwärtstrendlinie, die sich derzeit als zentraler Widerstand für ein neues langfristiges Kaufsignal bei Platin erweist.

 

Fazit

 

Die Sterne stehen wieder günstiger für Platin. Das Unterschreiten der mittelfristigen Abwärtstrendlinie könnte durch den Schwung aus dem Abschluss eines kurzfristigen Doppelbodens wenigstens zum Teil ausgeglichen werden. Ein erneutes Überwinden der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie würde dann aber mit dem Bruch der langfristigen Abwärtstrendlinie zusammenfallen. Nach den jeweiligen Bullen- und Bärenfallen in diesem Jahr dürfte der Analyse der Signifikanz dieses Ausbruchs entscheidende Bedeutung für die Prognose der weiteren Platinentwicklung zukommen.

 

09.10.2020 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 

 

 






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