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Rheinmetall konnte die Erwartungen im ersten Quartal nicht ganz erfüllen, verspricht aber umso größere Sprünge für das laufende Quartal

Die Anteilseigner von Rheinmetall scheinen zufrieden zu sein

NTG24 - Rheinmetall konnte die Erwartungen im ersten Quartal nicht ganz erfüllen, verspricht aber umso größere Sprünge für das laufende Quartal

 

Schon vor der Zahlenvorlage am Donnerstag preschte Rheinmetall am Montag nach vorne und gab einen ersten Ausblick auf die Ergebnisse für das erste Quartal. Ähnlich glänzen wie in der Vergangenheit konnte der Rüstungskonzern dabei nicht mehr. Insbesondere beim Umsatz gelang es nicht, die hohen Erwartungen der Märkte gänzlich zu erfüllen.

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Die vorläufigen Zahlen weisen zwar ein Umsatzplus von acht Prozent aus. Doch mit 1,94 Milliarden Euro landet Rheinmetall (DE0007030009) deutlich unter der Schätzung der Analysten, welche sich auf 2,3 Milliarden Euro belief. Wohl auch deshalb hält man sich an dieser Ziffer nicht allzu lange auf und verweist auf erfreulichere Entwicklungen.

Verbessern konnte sich bei Rheinmetall das operative Ergebnis um 17 Prozent auf nun 224 Millionen Euro. Die Umsatzrendite kletterte dementsprechend von 10,5 auf nun 11,6 Prozent. Damit konnten die Erwartungen der Märkte laut Rheinmetall immerhin erfüllt, wenn auch nicht übertroffen werden. Nach vorne blickt man aber dennoch optimistisch. Im laufenden Quartal soll es wohl eine kleine Aufholjagd geben.

 

Rheinmetall hält an Zielen fest

 

Eine Beschleunigung beim Umsatzwachstum erwartet sich Rheinmetall aufgrund der Aufnahme der Produktion eines Werks in Spanien. Dadurch sollen die Auslieferungen im Bereich „Waffe und Munition“ spürbar zulegen. Das soll wohl auch dazu führen, dass die Bundeswehr bereits vorproduzierte Lastwagen abnehmen wird. Wie sich dies in konkreten Zahlen bemerkbar machen mag, wurde jedoch nicht weiter ausgeführt.

Für das erste Halbjahr stellt Rheinmetall einen ähnlichen Wachstumspfad wie im Vorjahr in Aussicht. Damals ging es mit dem Umsatz um 37 Prozent aufwärts. Für das Gesamtjahr bleibt es bei der bisherigen Prognose, welche ein Umsatzplus von 40 bis 45 Prozent und eine Umsatzrendite von etwa 19 Prozent vorhersagt. Die Basis dafür bietet ein Auftragsbestand von 73 Milliarden Euro; 31 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Die Anteilseigner zeigten sich letztlich zufrieden. Die Rheinmetall-Aktie startete am Dienstag mit einem Plus von 1,1 Prozent in den Handel.

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06.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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