als .pdf Datei herunterladen

Deutliche Fortschritte beim Offshore-Geschäft sorgen für ansehnliche Zahlen bei RWE, doch die Aktie reagiert dennoch mit Verlusten

Hohe Schulden und ein schwaches Kerngeschäft setzen RWE letztlich zu

NTG24 - Deutliche Fortschritte beim Offshore-Geschäft sorgen für ansehnliche Zahlen bei RWE, doch die Aktie reagiert dennoch mit Verlusten

 

RWE investiert weiterhin massiv in erneuerbare Energien, was sich immer mehr auch in den Zahlen bemerkbar macht. Im zurückliegenden Quartal konnte das Unternehmen neue Windkraftanlagen, Batteriespeicher und Solarparks mit einer Gesamtkapazität von 2,3 Gigawatt in Betrieb nehmen. Zugleich legten auch die Ergebnisse in diesem Bereich merklich zu.

Anzeige:

Unter dem Strich meldete RWE (DE0007037129) für das erste Quartal ein Ebitda in Höhe von 1,6 Milliarden Euro nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Getrübt wurde das Ganze zwar ein wenig durch ein schwaches Handelsgeschäft. Die Erwartungen der Analysten konnten dank guter Windverhältnisse aber letztlich getroffen werden. RWE setzt zudem darauf, dass es im Kerngeschäft im weiteren Jahresverlauf wieder besser laufen wird.

 

 

 

An der Jahresprognose wird festgehalten. Jene sieht ein Ebitda im Bereich von 5,2 bis 5,8 Millarden Euro und ein bereinigtes Nettoergebnis in Höhe von 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro vor. Das klingt nicht schlecht, kann die Aktionäre aber nicht recht abholen. Die Aktie reagierte am Mittwoch mit Verlusten von rund 2,5 Prozent. Seither ging es weiter bis auf 56,50 Euro am Freitagmorgen in Richtung Süden.

Stören dürfte sich mancher Anleger nicht zuletzt an den Nettoschulden, die um 4,6 Milliarden Euro auf nun 15,6 Milliarden Euro angestiegen sind. Das ist ein wenig die Kehrseite der enormen Investitionen in die Erneuerbaren. Eben jene will RWE auch in Zukunft vorantreiben, was manchen Anleger in Sorge um steigende Zinsen schon mal in die Flucht schlagen kann.

 

RWE: Lohnt sich das?

 

Ob die RWE-Aktie ein interessantes Investment ist, hängt vermutlich vor allem vom Anlagehorizont ab. Kurzfristig sind einige Belastungen erkennbar und dass die jüngsten Gewinnsprünge auch vom Wetter abhängig waren, ist für die Börsianer dann doch eher unbequem. Auf lange Sicht dürfte sich das Engagement bei Erneuerbaren aber auszahlen. Denn abseits der initialien Investments sind die Kosten überschaubar und der Hunger nach Energie wird in den nächsten Jahren nur zunehmen. Garantieren lässt sich wie immer nichts. Geduldige Anleger könnten aber belohnt werden.

Anzeige:

Kleiner Münzhandel Barrenshop

 

RWE AG St.-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten RWE AG St.-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für RWE AG St.-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu RWE AG St. - hier weiterlesen...

 

15.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)