als .pdf Datei herunterladen

Rheinmetall und die Deutsche Telekom machen gemeinsame Sache, um Fortschritte bei der Drohnenabwehr vorantreiben zu können

Nachholbedarf gibt es in Deutschland mehr als genug

NTG24 - Rheinmetall und die Deutsche Telekom machen gemeinsame Sache, um Fortschritte bei der Drohnenabwehr vorantreiben zu können

KI-generiertes Symbolbild. Marken dienen der redaktionellen Einordnung.

 

Über 1.000 Überflüge von nicht identifizierten Drohnen über kritische Infrastruktur oder Standort der Bundeswehr wurden im vergangenen Jahr gezählt. Dabei hinterließ Deutschland keine gute Figur. Wer hinter den Drohnenflügen steckt, lässt sich kaum ermitteln. Auch das Abfangen gestaltete sich als schwierig bis unmöglich. Da kann Deutschland von Glück reden, nicht von Angriffsdrohnen ins Visier genommen zu werden.

Anzeige:

Banner LG Defence

 

Nachholbedarf gibt es also mehr als genug und die Deutsche Telekom (DE0005557508) stellt sich dieser Herausforderungen nun zusammen mit Rheinmetall (DE0007030009). Am Montag verkündeten die beiden Konzerne ihre Pläne für einen sogenannten Drohnen-Schutzwall, mit dem kritische Infrastrukturen abgesichert werden sollen.

 

 

 

Rheinmetall-Chef Armin Papperger bezeichnet die Gefahr durch Drohnen als „hochgradig digital“. Um dem gerecht zu werden sollen die eigenen Kompetenzen mit jenen der Telekom gebündelt werden. Auf die Beine gestellt werden soll damit eine Abwehr, bei der Sensorik, Effektoren und sichere Kommunikationsnetze miteinander verbunden werden. Die Telekom soll durch das Erkennen von Unregelmäßigkeiten im Mobilfunk zudem besser erkennen können, wer hinter einem Drohnenflug stecken könnte. Expertise sammelte der Konzern nach eigenen Angaben bereits bei der Fußball EM in Deutschland.

Die Aktionäre der Telekom scheinen gegenüber dem Vorhaben recht aufgeschlossen zu sein. Die Aktie reagierte am Montag in einem eher schwachen Handel mit Aufschlägen von immerhin 0,7 Prozent und der Kurs legte bis auf 27,60 Euro zu. Bei Rheinmetall hinterließ das Ganze weniger Eindruck. Dort sorgte eine schwer angeschlagene Charttechnik für Abwertungen von 2,3 Prozent und damit wurde erstmals seit über einem Jahr die Marke bei 1.200 Euro nach unten durchkreuzt.

 

Das dürfte sich für Telekom und Rheinmetall lohnen

 

Anzeige:

Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinDie Unternehmensmeldungen zu dem Thema rücken finanzielle Überlegungen nicht in den Vordergrund. Der Bedarf ist aber klar vorhanden und im Erfolgsfall dürfen sich Rheinmetall und Telekom interessante Chancen ausrechnen. Für beide Konzerne ist das Ganze aber lediglich ein Projekt unter vielen und kaum genug, um den Anlegern die Skepsis bezüglich anderer Geschäftsbereiche und weiterer Wachstumsaussichten nehmen zu können.

 

Deutsche Telekom AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten Deutsche Telekom AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Telekom AG-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu Deutsche Telekom AG - hier weiterlesen...

 

12.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)