als .pdf Datei herunterladen

Gold doch kein Krisenmetall und Inflationsschutz

US-Dollar ein starker Gegner

NTG24 - Gold doch kein Krisenmetall und Inflationsschutz

 

Gold erreicht niedrigsten Stand seit 2 ½ Jahren. In Krisenzeiten ist eine ganz bestimmte Währung bei Anlegern beliebt, die dem Edelmetall zusetzt.

Die starke Inflation setzt sowohl Europa als auch den USA zu, weswegen die Notenbanken sich endlich gezwungen sehen, die Zinsen anzuheben. Trotzdem herrscht eine Krise am Devisenmarkt. Wir erleben in diesem Jahr die Brüche von mehreren Trends am Devisenmarkt, die seit Jahrzehnten bestanden haben. Auch erreichen wichtige Weltwährungen Niveaus, die wir seit mehreren Dekaden, teilweise noch nie zuvor erreicht hatten. Der US-Dollar ist eine der wenigen Währungen, die stark aus der Krise hervorgeht, weil der US-Dollar eine überragende Bedeutung weltweit hat: mehr als zwei Drittel des gesamten Vermögens - liquides und illiquides - der Welt wird im US-Dollar gehalten.

 

US-Dollar auf TradingView

 

Anzeige:

Banner TradingView

 

Und jede Transaktion im US-Dollar wird über die USA abgewickelt. Selbst wenn Sie Ihrem Kind von Ihrem Depot auf dessen Unterkonto bei derselben europäischen Bank US-Dollar überweisen, wird diese Transaktion in New York abgewickelt. Mehr zum Thema „Devisenmarkt“ gibt es in der aktuellen Ausgabe des Zürcher Finanzbriefes 20/2022 .

 

Gold kein Krisenmetall

 

Das Edelmetall hat am Montag mit 1.620 US-Dollar je Feinunze den niedrigsten Stand seit 2 ½ Jahren erreicht. Angesichts des anhaltenden Abwärtstrend fragt man sich, ob Gold überhaupt als Inflationsschutz geeignet ist, dennoch wird es von der Mehrheit gerne als solches angesehen. Doch seit die US-Notenbank die Zinsen angehoben hat und die Rendite der US-Staatsanleihen gestiegen ist, ist Gold nicht länger ein attraktives Anlageprodukt.

 

Gold auf TradingView

 

Anzeige:

Werbebanner EMH PM TradeDie Inflation ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr und Gold gähnt gelangweilt. Mehr über aktuelle „Rohstoff Trends“ lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Zürcher Trends 39/2022. Nicht nur der Dollar allein drückt den Preis des gelben Metalls, auch die sinkende ETFs-Nachfrage spielt eine Rolle. Schauen wir uns den weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares an, dominieren da derzeit die Abflüsse das Marktgeschehen. Am Montag hat sich die gehaltene Goldmenge von 947,23 auf 943,47 Tonnen reduziert, den niedrigsten Wert seit März 2020.

 

27.09.2022 - Christina Daron

Unterschrift - Christina Daron

 






Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



Bewertungen, Kommentare und Fragen an den Redakteur

 

  • Flavio Covre - 11.10.2022 11:36:18 Uhr


 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)