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init verzeichnet trotz Corona-Pandemie deutliches Umsatzwachstum in 2021

Wachstumstrends intakt

 

Der Telematik-Spezialist init (ISIN: DE0005759807; WKN: 575980) konnte im Geschäftsjahr 2020 trotz der Corona-Pandemie deutlich zulegen. Wie das Karlsruher Unternehmen im Rahmen der Vorstellung der vorläufigen Gesamtjahreszahlen bekannt gab, wurden die Erlöse von 156,5 Millionen Euro auf 181 Millionen Euro gesteigert, was einem Zuwachs von 15 % entspricht. Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um circa 20 % auf mehr als 19 Millionen Euro.

Als Dienstleister für den öffentlichen Personennahverkehr waren die Süddeutschen allerdings auch von dem Covid-19-Virus betroffen. So hatten nahezu alle Verkehrsbetriebe wegen der Pandemie mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen, was die Investitionsneigung in die zukunftsträchtigen Produkte von init deutlich bremste. Erkennbar ist dies vor allem am Ordereingang, der mit 154,2 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 160,2 Millionen Euro lag. Allerdings erwartet das Management, dass viele verschobene Projekte im ersten Halbjahr unterschrieben werden, weshalb die Firma in diesem Jahr von Nachholeffekten profitieren dürfte.

 

init sieht 2021 als Jahr des Übergangs

 

Auch wenn die Firma selbst wegen der Corona-Krise die laufende Zwölfmonatsperiode als Jahr des Übergangs bezeichnet, so bleiben laut dem Vorstand aber auch nach unserer Einschätzung alle nachhaltigen Wachstumstrends voll intakt. Denn im Rahmen der politisch angestrebten Verkehrswende, die einen massiven Ausbau des ÖPNV vorsieht, ist es für die Branche unerlässlich, die Leistungsfähigkeit ihres Verkehrsangebots zu steigern und gleichzeitig massiv in die Digitalisierung zu investieren. Dies betrifft insbesondere auch das elektronische Ticketing, wo init in Europa, aber vor allem auch in wichtigen Verkehrsverbünden in den USA stark präsent ist.

 

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeAktuell erwarten die Analysten im Konsens, dass init seine Erlöse im laufenden Jahr um rund 12 % auf 181 Millionen Euro steigern kann. Dies ist vor dem Hintergrund der jüngsten Aussagen des Managements vielleicht etwas optimistisch, sofern die Corona-Pandemie auch im zweiten Halbjahr das Bestellverhalten der Verkehrsbetriebe weiterhin beeinflussen sollte. Gleiches gilt für die Nettogewinnschätzungen, welche sich aktuell auf 14,6 Millionen Euro für das Jahr 2021 belaufen.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

06.03.2021 - Tim Rademacher - tr@zuercher-boersenbriefe.ch

 









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