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Broadcom: Perfekt für den AI-Boom positioniert

Der AI-Boom beginnt bei Broadcom gerade erst, das Geschäft nach oben zu ziehen

NTG24 - Broadcom: Perfekt für den AI-Boom positioniert

 

Das Quartal verlief bei Broadcom ausgesprochen gut. Der Börse war es jedoch nicht explosiv genug, was aber nichts daran ändert, dass das Auftragsbuch durch den AI-Boom regelrecht überquillt. 

Broadcom (US11135F1012) verdient sich dumm und dämlich. Es wird viel zu selten darauf hingewiesen, wie hochprofitabel das Unternehmen ist. Das sind Margen, die man sonst nur von den erfolgreichsten Softwareunternehmen gewohnt ist, obwohl man im Wesentlichen ein Halbleiter- und Hardwarehersteller mit einer angeschlossenen Softwareabteilung ist. Und obendrein liefert man Wachstum wie auf Bestellung ab. Seit 2009 hat man kein Geschäftsjahr ohne Umsatzwachstum abgeschlossen, was im Kern durch die zahlreichen Akquisitionen getrieben wurde. Was kann sich die Börse mehr wünschen? Die ist hochzufrieden und hat die Marktkapitalisierung in den vergangenen 12 Monaten mehr als verdoppelt. 

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Broadcom Inc.

 

Im letzten Fiskalquartal des Jahres hat Broadcom zudem an Traktion gewonnen. Man erlöste 18,02 Mrd. US-Dollar im 4. Fiskalquartal und konnte damit ein Wachstum von 28 % im Jahresvergleich erreichen. Das lag deutlich über dem Niveau der ersten drei Quartale. Insgesamt erlöste man im abgelaufenen Fiskaljahr 2025 63,89 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von 24 % entspricht. Seit dem Geschäftsjahr 2022 hat Broadcom damit seinen Umsatz fast verdoppelt, wobei insbesondere die Akquisition von VMware mitgeholfen hat. Zuletzt aber natürlich auch der Boom im AI-Geschäft, der den Konzern im neuen Geschäftsjahr zu weiterem hohem Wachstum verhelfen soll. Der hohe Aktienkurs spiegelt exakt diese Erwartung wider. 

 

Perfekt für den AI-Boom positioniert

 

Die Nettomarge erreichte im 4. Fiskalquartal satte 47 %. Aus einem Umsatz von 18,02 Mrd. US-Dollar machte Broadcom einen echten Gewinn für die Aktionäre von 8,52 Mrd. US-Dollar (+97 %). Auf „bereinigter“ Basis gibt man sogar einen Gewinn von 9,71 Mrd. US-Dollar an, was einer Nettomarge von 54 % entsprechen würde. Der operative und der freie Cashflow entwickelten sich entsprechend stark. In einem Quartal generierte Broadcom 7,5 Mrd. US-Dollar an neuer Liquidität. Im Gesamtjahr erwirtschaftete man einen echten Netto-Gewinn von 23,13 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg um 292 % entspricht. 

Die eingepreisten Erwartungen waren allerdings auch sehr hoch. Die Wall Street hatte darauf spekuliert, dass sich das Engagement im AI-Bereich schneller auszahlt. Entsprechend zeigte man sich etwas enttäuscht über die Prognose für das laufende Fiskalquartal und darüber, dass das Management keine Prognose für das Gesamtjahr geben wollte, weil sich derzeit noch zu viele wichtige Eckdaten bewegen. Für das 1. Fiskalquartal 2026 wurde Broadcom jedoch konkret und kündigte einen Umsatz von 19,1 Mrd. US-Dollar an. Das würde einem Umsatzwachstum von 28 % entsprechen. Mehr wäre den Anlegern lieber gewesen. Der Anteil des „bereinigten“ EBITDA am Umsatz soll 67 % betragen, nach 68 % im abgelaufenen Quartal, was ebenfalls die Stimmung nach Veröffentlichung nicht hob. 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Dividende spielt bei der Performance der Broadcom Aktien nicht wirklich eine grosse Rolle. Wenn sich einen Aktienkurs innerhalb von 12 Monaten mehr als verdoppelt, kann eine Dividendenausschüttung - egal wie gross auch immer - nur ein Trinkgeld sein. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass die kommende Auskehrung (31. Dezember) auf 0,65 US-Dollar je Aktie erhöht wurde. Ein Sprung um mehr als 10 % von den zuvor ausgezahlten 0,59 US-Dollar je Aktie.

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Unterschrift - Mikey Fritz

 

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