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Analysten blicken zunehmend skeptisch auf PayPal und die Kursziele purzeln im hohen Tempo in Richtung Süden

Platzt der Comeback-Traum bei PayPal?

NTG24 - Analysten blicken zunehmend skeptisch auf PayPal und die Kursziele purzeln im hohen Tempo in Richtung Süden

 

Im Sommer konnte die PayPal-Aktie noch mit einer beachtlichen Erholung von sich reden machen. Neue Initiativen fielen den Analysten ins Auge, welche das Papier zeitweise als dezent unterbewertet ansahen. Die Erwartung war, dass der Zahlungsdienstleister mit innovativen Produkten seine ohnehin schon gigantische Nutzerbasis erweitern und die Anzahl der Transaktionen deutlich erhöhen könnte.

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Eingeführt hatte PayPal (US70450Y1038) im laufenden Jahr unter anderem einen optimierten Checkout-Prozess für Einkäufe in Online-Shops. Darüber hinaus stattete das Unternehmen seine eigene App mit einer Bezahlfunktion für den Einzelhandel aus und wandelt damit auf den Spuren von Apple Pay und Google Pay. Doch von den bisherigen Ergebnissen des Ganzen zeigen sich die Analysten der Bank of America nun enttäuscht.

Die Kaufempfehlung wurde gestrichen und das Kursziel fiel rasant von 93 auf nur noch 68 US-Dollar. Damit ergibt sich im Vergleich zu den letzten Schlusskursen nur noch ein geringes Aufwärtspotenzial. Die Börsenprofis glauben nicht einmal mehr an eine Rückkehr zu den Kursen aus den Sommermonaten. Für die Bullen dürfte das ein harter Schlag sein.

 

PayPal auf dem Prüfstand

 

Sogar noch härter ins Gericht geht Compass Point mit PayPal. Wie „Der Aktionär“ berichtet, ging das Kursziel dort von zuvor 66 auf nur noch 56 Dollar zurück. Das entspricht weitgehend dem bisherigen 52-Wochen-Tief und damit werde Verluste von knapp 28 Prozent im laufenden Jahr als berechtigt angesehen. Das Sentiment unter den Analysten hat sich klar gedreht und statt Comeback lautet die Erwartungen nun auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Bullen können sich gegen den zunehmenden Druck von oben kaum noch wehren. Dabei spricht auch noch einiges für PayPal, darunter vor allem die starke Nutzerbasis mit mehr als 400 Millionen Anwendern. In Deutschland ist der Dienst noch immer der klare Marktführer beim Online-Shopping. Es zeigt sich allerdings einmal mehr, dass Stagnation auch auf hohem Niveau nicht ausreicht, um an der Börse zu punkten. Dort wird schließlich in Wachstum investiert, welches die Marktakteure derzeit anderswo zu erkennen scheinen.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

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13.12.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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