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Trotz starker Zahlen ergibt sich die Broadcom-Aktie den allgemeinen KI-Zweifeln an den Märkten und dreht klar in Richtung Süden

Die Angst gibt im KI-Sektor und damit auch bei Broadcom die Richtung vor

NTG24 - Trotz starker Zahlen ergibt sich die Broadcom-Aktie den allgemeinen KI-Zweifeln an den Märkten und dreht klar in Richtung Süden

 

Die Zweifel daran, ob sich die gigantischen Investitionen in KI-Technologie tatsächlich auszahlen werden, sind in dieser Woche wieder größer geworden. Broadcom lieferte für derartige Sorgen keine weiteten Argumente. Dennoch wird die Aktie in Mitleidenschaft gezogen und muss deutliche Kursverluste hinnehmen.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinAn den Zahlen für das zurückliegende Quartal ließ sich kaum etwas Negatives finden. Broadcom (US11135F1012) zeigte durch die Bank einen Wachstumstrend und die Erwartungen der Analysten konnten bei allen wesentlichen Eckpunkten übertroffen werden. Das traf etwa auf den Umsatz zu, der auf 18,02 Milliarden US-Dollar stieg und damit rund eine halbe Milliarde Dollar über der Konsensschätzung lag. Beim Gewinn je Aktie hatten die Analysten 1,87 Dollar auf ihren Zetteln stehen. Geworden sind es 1,97 Dollar.

Der Nettogewinn fiel mit 8,5 Milliarden Dollar fast doppelt so hoch aus wie ein Jahr zuvor und Broadcom stellt für das laufende Quartal weitere erfreuliche Neuigkeiten in Aussicht. Die Umsätze sollen auf 19,1 Milliarden Dollar klettern. Etwa 67 Prozent davon will der Konzern als EBITDA verbuchen können. Der Wachstumstrend scheint also in vollem Gange zu sein.

 

 

 

Profitieren konnte die Aktie davon allerdings nur kurzzeitig. In einer ersten Reaktion legte der Kurs nachbörslich um etwa vier Prozent zu. Über die hiesigen Nachtstunden lösten sich die Aufschläge aber vollständig in Luft auf und der Kurs drehte ins Negative. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels stand ein Minus von vier Prozent auf dem Ticker und der Kurs tendierte in Richtung 390 Dollar.

 

Broadcom im Abwärtsstrudel?

 

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Werbebanner EMH PM TradeVerantwortlich dafür dürften die schwachen Zahlen von Oracle sein, welche Sorgen um allzu hohe Investitionen im KI-Sektor wieder anfachten. Zwar steht Broadcom offensichtlich deutlich besser da. Doch sollte es im Segment zu einer größeren Korrektur kommen, würde sich dem kaum jemand entziehen können. Daher steht die allgemein angeschlagene Stimmung derzeit neuen Höhenflügen klar im Weg.

 

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12.12.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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