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Offenbar verlangt AMD Herstellern von Grafikkarten höhere Preise ab, womit der Trend in der Branche sich fortzusetzen scheint

AMD greift etwas tiefer in die Tasche der Partner

NTG24 - Offenbar verlangt AMD Herstellern von Grafikkarten höhere Preise ab, womit der Trend in der Branche sich fortzusetzen scheint

 

Die Preise von Hardware kennen seit Monaten nur eine Richtung: nach oben. Das betrifft vor allem Speicher, aber auch zahlreiche andere Kategorien. Immer teurer geworden sind seit Ende vergangenen Jahres auch Grafikkarten von AMD. Wer auf eine Entspannung hoffte, könnte nun eher enttäuscht werden.

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Laut einem Bericht von „VideoCardz“ verlangt AMD (US0079031078) ab diesem Monat rund zehn Prozent mehr für Kombinationen aus GPUs und VRAM, aus denen Boardpartner dann fertige Grafikkarten basteln. Die Preise sollen um zehn Prozent anziehen, was über kurz oder lang auch bei den Verbrauchern ankommen dürfte.

 

 

 

Offiziell äußerte sich AMD dazu bislang nicht. Es passt jedoch zum aktuellen Trend, bei dem in Sachen Tech so ziemlich alles immer teurer wird. Für Anleger ist das ein zweischneidiges Schwert. Zwar kann AMD auf diese Weise seine Margen verteidigen, vielleicht sogar noch erhöhen. Seit einer Weile stellt man sich an den Märkten aber zunehmend die Frage, wie lange die Verbraucher das Spielchen noch mitspielen können oder wollen.

Zu Panik führt das bei den Anlegern allerdings noch nicht, denn das Consumer-Segment rückt bei AMD ohnehin etwas in den Hintergrund. Sehr viel genauer blicken die Börsianer beim Geschäft mit Chips für KI-Rechenzentren hin. Eine allgemeine Erholung der Branche ließ die Aktie am Dienstag um 7,7 Prozent auf 580,91 US-Dollar und damit in die Nähe des Allzeit-Hochs steigen.

 

AMD im Vorteil

 

Unter dem Strich sitzt AMD auf heiß begehrten Produkten, für die viele Abnehmer momentan so ziemlich jeden Preis zu zahlen bereit sind. Alternativen gibt es zwar, die sind aber ebenfalls zumeist vergriffen. Dass AMD diese Situation ausnutzt und die eigenen Margen so weit wie möglich anhebt, dürfte den Aktionären nur recht sein.

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01.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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