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Trotz des noch immer nicht beendeten Irankriegs verzeichnet Airbus nach eigenem Bekunden keinerlei Stornierungen

Airbus peilt weiterhin Wachstum an

NTG24 - Trotz des noch immer nicht beendeten Irankriegs verzeichnet Airbus nach eigenem Bekunden keinerlei Stornierungen

 

Schon seit über drei Monaten läuft nun der Krieg im Nahen Osten, den US-Präsident Donald Trump bereits in der ersten Woche gewonnen haben wollte. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die geltende Waffenruhe erweist sich als ausgesprochen brüchig und zuletzt gab es von allen Beteiligten Angriffe zu sehen. Die Meerenge von Hormus bleibt weitgehend gesperrt und wird nur vereinzelt von Schiffen durchquert.

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Heftige Auswirkungen hat das auf den Kerosinpreis und damit die Geschäfte der Airlines. An der Börse machten sich schnell Befürchtungen breit, dass dies auch den Flugzeughersteller Airbus (NL0000235190) heimsuchen könnte. Insbesondere in einem Szenario eines längeren Konflikts erscheint es schließlich nicht unvorstellbar, dass der eine oder andere Kunde Bestellungen stornieren könnte. Eben solchen Mutmaßungen stellte sich der Konzern nun jedoch entgegen.

Bei einer Branchenkonferenz in Berlin ließ Airbus-Chef Guillaume Faury laut „Handelsblatt“ wissen, dass es bisher keine Stornierungen von Flugzeugbestellungen gegeben habe. Die Fluggesellschaften seien in den letzten Jahren zwar durch schwere Zeiten gegangen, hielten aber dennoch an ihren Auftragsbüchern fest.

 

Airbus: Alles wie gehabt?

 

Nicht einmal Anfragen für spätere Auslieferungen soll es laut Airbus gegeben haben. Das erscheint auch glaubwürdig, da die Wartezeiten ohnehin enorm sind und Probleme in der Lieferkette bei Airbus auch das eine oder andere Mal für Verzögerungen sorgten. Insbesondere große Airlines werden da ihre Planungen nicht allzu schnell über den Haufen werfen. Unverändert rechnet Airbus mit neuen Rekorden im zweiten Halbjahr.

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Etwas gebessert zu haben scheint die die Lage bei den Lieferkettenproblemen. Noch sind aber nicht alle Probleme gelöst und Airbus echauffiert sich vor allem über den Triebwerkhersteller Pratt & Whitney. Jener sei mit dafür verantwortlich, dass es bei der Auslieferung von A320neo sowie A220 zu Verzögerungen kam. Wann endlich alle Probleme rund um die Lieferkette beseitigt sein mögen, dazu machte Airbus keinerlei Angaben.

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11.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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