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Paramount verschiebt die anvisierte Übernahme von Warner Bros. etwas nach hinten, was den Anlegern so gar nicht gefällt

Das könnte teuer für Paramount werden

NTG24 - Paramount verschiebt die anvisierte Übernahme von Warner Bros. etwas nach hinten, was den Anlegern so gar nicht gefällt

 

Die US-Regierung hat die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount Skydance bereits ohne Auflagen durchgewunken. Kürzlich nickte auch die EU das Vorhaben ab, wenn auch unter Auflagen. Über die Bühne gebracht werden kann das Vorhaben jedoch dennoch nicht. Es steht nun zunächst eine juristische Auseinandersetzung an.

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Zwölf US-Bundesstaaten hatten gegen die Fusion geklagt und führen als Argument mögliche Wettbewerbsnachteile bei großen Kinoproduktionen ins Feld. Damit konnte die zuständige Richterin genügend überzeugt werden, um den Deal zunächst bis Mitte August zu verschieben. Nun ließ Paramount (US69932A2042) mitteilen, die Übernahme erst nach einer Entscheidung zur fraglichen Klage, spätestens jedoch am 1. Juni 2027 weiter vorantreiben zu wollen.

 

 

 

Es wird also noch etwas dauern, was den Aktionären nicht schmeckt. Die Paramount-Aktie reagierte am Freitag mit Verlusten von 3,3 Prozent. Das ist nachvollziehbar, da die Verzögerung das Unternehmen teuer zu stehen kommt. Für jedes Quartal nach dem 30. September 2026, in dem die Übernahme nicht abgeschlossen werden kann, sollen 650 Millionen US-Dollar aufgeschlagen werden. Das entspricht rechnerisch etwa sieben Millionen Dollar pro Tag.

Dazu kommt noch die Möglichkeit, dass der Deal vollständig platzen könnte. Das würde Paramount nicht nur finanziell, sondern auch perspektivisch einen heftigen Schlag versetzen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand stehen die Chancen für eine erfolgreiche Übernahme weiterhin gut. Jede Verzögerung nagt jedoch an den Nerven der Anteilseigner.

 

Paramount kann noch nicht feiern

 

Paramount ist bereits schwer ins Risiko gegangen, um den Konkurrenten Netflix im Bieterkampf erfolgreich ausstechen zu können. Nun erhöht sich der Einsatz noch einmal etwas mehr und der Ausgang eines Rechtsstreits kann nie mit letzter Sicherheit vorhergesagt werden. Solange nicht mehr Klarheit herrscht, dürfte die Aktie weiterhin unter Druck stehen.

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27.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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