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Der KI-Boom weckt weiterhin Begehrlichkeiten und Alphabet profitiert von einer Zusammenarbeit mit Blackstone

Alphabets KI-Chips scheinen gut anzukommen

NTG24 - Der KI-Boom weckt weiterhin Begehrlichkeiten und Alphabet profitiert von einer Zusammenarbeit mit Blackstone

 

Bisher tritt Alphabet bzw. die Tochter Google in Sachen KI vor allem als Cloud-Anbieter und Softwarekonzern in Erscheinung. Nach einem holprigen Start konnte man mit dem Modell Gemini rasant aufholen und gilt heute als führen bei den großen Sprachmodellen. Im Hintergrund arbeitete der US-Konzern derweil unter Hochdruck an eigener Hardware, was sich immer mehr auszuzahlen scheint.

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Einen großen Vorteil hat Alphabet (US02079K3059) dank eigener Chips schon allein deshalb, weil das Unternehmen sich nicht den astronomischen Margen von Nvidia unterwerfen muss. Die Chipherstellung ist zwar dennoch keine billige Angelegenheit. Mutmaßlich kommt Alphabet beim Aufbau von KI-Kapazitäten aber eine ganze Ecke günstiger weg als all jene, die ihre Hardware vollständig von externen Partnern zukaufen müssen.

Darüber hinaus ergibt sich natürlich auch die Möglichkeit dafür, dass Alphabet in Zukunft seine Chips an andere Unternehmen verkaufen könnte. Interesse daran scheint es auch bereits zu geben. Wie am Dienstag die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, gründet die Google-Mutter wohl ein neues Unternehmen zusammen mit dem Investor Blackstone. Jener soll den bisher noch unbestätigten Berichten zufolge fünf Milliarden US-Dollar an Eigenkapital beisteuern und die Mehrheitsbeteiligung am noch namenlosen Joint Venture erhalten.

 

Die große Chance für Alphabet?

 

Interessant für Anleger ist an den Berichten, dass Google neben Software und Dienstleistungen eben auch Hardware in Form seiner Tensor Processing Units (TPU) bereitstellen soll. Zwar bleibt noch abzuwarten, von welchem Umfang dabei auszugehen sein mag. Anleger könnten bei einem derartigen Milliardenprojekt aber den ersten Schritt von Google hin zu einem der großen Player im KI-Hardware-Bereich erkennen. Der Aktie würde eine solche Entwicklung mit Sicherheit nicht schaden.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Reagieren konnte die Alphabet-Aktie auf die jüngsten Berichte bisher noch nicht direkt. Im nachbörslichen Handel am Montag tendierten die Kurse aber bereits in Richtung Norden, und das nicht weit entfernt vom Allzeit-Hoch bei 404,47 Dollar. Ein paar offene Fragen bleiben zwar noch und natürlich ist in Sachen KI-Hardware noch viel Fantasie mit im Spiel. Interessant sind die Entwicklungen aber dennoch.

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20.05.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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