als .pdf Datei herunterladen

Apple feiert sein 50-jähriges Bestehen und blickt auf eine bewegte Vergangenheit mit herben Rückschlägen aber auch beispiellosen Erfolgen zurück

Wie Apple die Tech-Welt aufmischte

NTG24 - Apple feiert sein 50-jähriges Bestehen und blickt auf eine bewegte Vergangenheit mit herben Rückschlägen aber auch beispiellosen Erfolgen zurück

 

Als Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne am 1. April 1976 Apple Computer gründeten, dürften sie selbst nicht einmal zu träumen gewagt haben, was aus dem Unternehmen einmal werden würde. Besonders Jobs war zwar von Beginn an gewillt, für disruptive Energien zu sorgen. Doch die damalige Übermacht von IBM erschien schier unüberwindbar. Es sollte auch eine Weile dauern, bis der Konzern zu seiner heutigen Größe heranwächst.

Anzeige:

Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinVerantwortlich ist Apple (US0378331005) für das Klischee der Gründungsgarage. Mit wenig Geld aber umso mehr Tatendrang bastelten die Gründer anfangs ihre eigenen Computer zusammen. Der „Apple I“ erhielt ein recht unförmiges Holzgehäuse und sorgte noch für wenig Aufsehen. Erst im Jahr 1984 konnte mit dem „Apple II“ ein größerer Erfolg eingefahren werden. Als Revolutionär galt damals die Computermaus als Eingabegerät und die grafische Benutzeroberfläche.

Bis heute gilt das Gerät als legendär, doch der ganz große Durchbruch war Apple seinerzeit nicht vergönnt. Der Computer war zu teuer für die Massen und aufgrund der Inkompatibilität zu IBM-Computern waren die Möglichkeiten der Nutzer stark eingeschränkt. Der ausbleibende Erfolg kostete Steve Jobs letztlich seinen Job. Übernommen hatte im Jahr 1985 der ehemalige Pepsi-Manager John Sculley, den Jobs ironischerweise selbst ins Unternehmen holte.

 

 

 

Apple: Wie Phönix aus der Asche

 

Unter Letzterem erging es Apple allerdings auch nicht viel besser. In den 1990er Jahren sorgte das US-Unternehmen hauptsächlich für Spott und Hohn aufgrund überteuerter und nicht selten schlicht nicht funktionierender Geräte. Die Wende begann erst gegen Ende des Jahrtausends. Im Jahr 1997 übernahm Apple das Unternehmen NeXT, welches von niemand Geringerem als Steve Jobs gegründet und geleitet wurde. Auf diesem Wege fand Jobs zurück zu Apple und nahm dort wieder im Chefsessel Platz.

Anzeige:

Banner TradingView

 

Darauf folgte eine Einigung mit Microsoft, welches damals vom Kartellamt beharkt wurde. 150 Millionen Dollar investierte der einstige Erzfeind und brachte außerdem seine Office-Suite auch für den Mac. Damit war der Grundstein gelegt für den Erfolg der quietschbunten iMacs, welche einen regelrechten Gegenpol zu den damals stets in Mausgrau gehaltenen IBM-PCs darstellte. Apple befand sich zuvor nahe am Bankrott, konnte nun aber erst richtig aufdrehen.

Die größten Erfolge feierte Apple im neuen Jahrtausend. Der iPod revolutionierte ab 2001 die Musikindustrie. Sechs Jahre später startete das erste iPhone, welches erstmals Touch-Gesten und Apps einführte und Nokia vom Thron stoßen sollte. Es ist das bis heute wichtigste Produkt von Apple und es trug maßgeblich dazu bei, den Börsenwert in den Billionenbereich zu hieven. Auch das iPad erwies sich als Erfolg. Der Rest ist Geschichte, wie es so schön heißt.

 

Apple auf Erfolgskurs

 

Auf Steve Jobs muss Apple heute verzichten, nachdem der Gründervater des Unternehmens im Jahr 2011 an Krebs verstarb. Sein Nachfolger Tim Cook kommt weniger revolutionär daher. Er hat es aber verstanden, Lieferketten zu optimieren und das Hochglanz-Marketing erfolgreich weiterzuführen. Innovationen sind bei Apple seither seltener geworden. Den KI-Trend hat man sogar schlicht verschlafen und holt sich nun Unterstützung von Google ins Haus. Das tut dem Erfolg aber kaum einen Abbruch. Mit dem iPhone in mittlerweile 17ter Iteration konnten zuletzt wieder einmal neue Rekorde aufgestellt werden.

Sehen lassen kann sich auch die Aktie von Apple, welche seit dem Börsengang um wahnwitzige 200.000 Prozent steigen konnte. Wer in den 90er Jahren nur einen geringen Betrag in das damals fast bankrotte Unternehmen investiert hätte, wäre heute mehrfacher Millionär. Die nächsten 50 Jahre werden eher nicht einen derart kometenhaften Aufstieg mit sich bringen. Die meisten Analysten bleiben aber optimistisch gestimmt und die Apple-Aktie gilt heute für viele schon als Basis-Investment.

Anzeige:

Banner MünzManufaktur Goldbarren

 

Apple Inc.-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten Apple Inc.-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple Inc.-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu Apple Inc. - hier weiterlesen...

 

02.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)