Apple entfernt die Maximalkonfiguration des Mac Studio, was im Netz natürlich zu allerlei Spekulationen führt
Selbst Apple scheint mit Speicher mittlerweile haushalten zu müssen
In den vergangenen Tagen betrieb Apple fleißig Produktpflege und kündigte eine ganze Reihe neuer Produkte an. Zur Überraschung vieler Beobachter sparte das Unternehmen dabei nicht beim Arbeitsspeicher, der sich aktuell zu einer kleinen Rarität entwickelt hat. Beim Mac Studio allerdings machen sich die Einschläge wohl bemerkbar.
Denn wie dem Portal „ComputerBase“ aufgefallen ist, hat Apple (US0378331005) beim Mac Studio ohne weitere Ankündigung die Option für das Modell mit 512 GB Arbeitsspeicher gestrichen. Der Maximalausbau des beim vor allem bei KI-Entwicklern beliebten Systems liegt damit nun bei 256 GB, und das auch nur mit Lieferzeiten bis Mai.
Ob es wirklich die Speicherkrise ist, die Apple zu diesem Schritt bewogen haben mag, darüber lässt sich nur mutmaßen. Denkbar wäre wohl auch, dass die wertvollen Speicherbausteine für einen möglichen Nachfolger zurückgehalten werden sollen. Gerüchten zufolge könnte Apple schon in den nächsten Tagen einen Mac Studio mit M5 Ultra vorstellen. Das aktuelle Modell übersprang die M4-Generation, bietet mit dem M3 Ultra aber weiterhin den schnellsten Chip im Portfolio.
Selbst wenn Apple beim Speicher etwas haushalten müsste, wäre es für die Aktie noch nicht die ganz große Bedrohung. Der Mac Studio bedient eine Nische in einer Nische und wird an der Börse daher nur wenig beachtet. Gefährlicher für Apple sind da schon galoppierende Ölpreise und sich daraus ergebende Ängste vor Inflation und weiterer Dämpfer bei der Konsumstimmung.
Apple im roten Bereich
In der vergangenen Woche brockten solche Entwicklungen der Apple-Aktie bereits Verluste von 2,5 Prozent ein. Nachdem der Ölpreis am Wochenende weitere Sprünge hinlegte, kündigen sich auch für heute rote Vorzeichen an. Allerdings befindet sich Apple noch in einer einigermaßen bequemen Ausgangslage. Dank hoher Margen kann das Unternehmen steigende Kosten, ob bei Speicher oder Energie, potenziell besser auffangen als viele Mitbewerber.
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09.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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