Apple, Alphabet – Wer liegt bei den Navigationsprogrammen vorne?
Navigation in Zusammenhang mit Werbung führt zu neuen Umsätzen
Apple plant umfassende Änderungen bei Apple Maps, um den Abstand zur Konkurrenz von Google zu verringern. Apple benötigt für weiteres Wachstum dringend neue Einnahmequellen.
Der IPhone-Konzern Apple (US0378331005) plant eine umfassende Änderung des eigenen Diensteleistungsportfolios. Im Mittelpunkt steht dabei der Karten-Service Apple Maps. In einem ersten Innovationszyklus möchte Apple künftig auch Werbung auf Google Maps schalten. Dieses soll dabei immer im direkten Zusammenhang mit der näheren Umgebung bei Karten sein, sodass Unternehmen dann direkt Werbung schalten können, um leichter gefunden zu werden oder auf Angebote aufmerksam zu machen. Die Werbung soll dann ab Beginn Q3 des Jahres verfügbar sein.
Das System hinter der Werbung soll dan genauso wie bei der großen Konkurrenz von Alphabet (US02079K3059) Google Maps funktionieren. Dabei sollen die Händler und auch Restaurants in der Nähe immer die Möglichkeit haben für eine bestimmte Zeit diesen Werbeslot zu kaufen. Dabei sollen diese Slots auch immer direkt mit dem Suchbegriff verknüpft werden. Sucht man also nach Restaurants in der Nähe dann werden auch nur die Werbeanzeigen für gastronomische Angebote angezeigt.
Erstaunlich ist bei der aktuellen Entwicklung rund um den Technologiekonzern, dass die Dienstleistungssparte in den letzten Quartalen maßgeblich der Wachstumstreiber bei der Umsatzentwicklung war. Im ersten Quartal des Jahres lag das Umsatzplus bei rund 16 %, während man im Gesamtjahr 2025 mit der Servicesparte ein Umsatzplus von 13,5 % erreichen konnte. Damit steigerte sich der Umsatz in der Sparte auf starke 109,6 Milliarden US-Dollar und macht dabei nahezu ein Viertel des Gesamtumsatzes des Konzerns aus.
Laut mehreren Medienberichten ist Apple detailliert auf der Suche nach neuen Einnahmequellen, da der regulatorische Druck auf den Konzern bei den Verkäufen im Apple Store weiter zunimmt. In mehreren Ländern steht der Konzern unter starkem regulatorischen Druck, die Provision für Verkäufe zu senken. Dies könnte zu deutlichen Einnahmerückgängen führen, die der Konzern andersweitig kompensieren müsste.
Die Aktie von Apple befindet weiterhin in einer mittelfristigen Seitwärtsphase. Dabei pendelt der Kurs zwischen 190 € und 235 € pro Aktie. Allerdings werden die Ranges und damit die Volatilität in den letzten Wochen wieder kleiner, sodass davon auszugehen ist, dass die Aktie den Ausbruch wagen könnte. Allerdings befindet sich die Applle-Aktie weiterhin in der Umgebung des Allzeithochs bei 245 € und das, obwohl sich die wirtschaftlichen Aussichten in der Zwischenzeit deutlich eingetrübt haben.
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21.04.2026 - Christian Teitscheid

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