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BMW will seine Assistenzsysteme weiter verbessern und will dafür mit Zustimmung der Fahrer auch Bilddaten der eigenen Kunden verwenden

Für den nötigen Datenschutz ist zumindest laut BMW selbst gesorgt

NTG24 - BMW will seine Assistenzsysteme weiter verbessern und will dafür mit Zustimmung der Fahrer auch Bilddaten der eigenen Kunden verwenden

 

Assistenzsysteme in modernen Autos haben sich in den letzten Jahren immer weiter verbessert, doch natürlich gibt es immer Luft nach oben. BMW hat sich auf die Fahne geschrieben, die eigenen Systeme noch besser machen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Konzern natürlich auch auf entsprechende Informationen zu diversen Verkehrssituationen angewiesen. Solche will man sich nun von den Fahrern selbst holen.

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Bei neuen Modellen wie dem iX3 und dem i3 besteht deshalb seit Monatsbeginn die Option, erhobene Bilddaten automatisch an BMW (DE0005190003) weiterzuleiten. Das geschieht jedoch nicht einfach ungefragt. Zunächst müssen Nutzer der Datenübertragung explizit zustimmen, als auch als Opt-in-Prinzip bekannt ist. Der Hersteller verspricht, dass sich aus dem Ganzen ein großer Mehrwert ergebe. Mit Bilddaten aus realen Verkehrssituationen soll es in Zukunft wichtige Verbesserungen geben, die sich dann sowohl in Updates als auch neuen Modellen nutzen ließen.

 

 

 

Konzentrieren möchte sich BMW vor allem auf ereignisbezogene Verkehrssituationen, welche einen besonders hohen Nutzen mit sich bringen. Als Beispiel werden durch Assistenzsysteme verhinderte Kollisionen, das Zuschalten des Notbremsassistenen sowie starke manuelle Bremsungen oder plötzliche Ausweichmanöver genannt. Vermuten lässt sich also, dass die Systeme besonders auf plötzliche und unvorhergesehene Ereignisse besser eingestellt werden sollen. Da sich damit auch die Sicherheit verbessert, scheint das erstmal ein löbliches Ziel zu sein.

 

BMW verspricht Datenschutz

 

Dennoch dürften viele Fahrer auch Bauchschmerzen bei dem Gedanken haben, dass der Hersteller im Prinzip jederzeit mitschaut und sich Zugang zu den Bildern der Kameras im Fahrzeug verschafft. BMW selbst verspricht zwar, sämtliche datenschutzrechtliche Vorgaben zu erfüllen und möglicherweise erfasste Gesichter sowohl von Insassen als auch anderen Verkehrsteilnehmern schon vor der Übertragung unkenntlich zu machen. Doch gibt es genügend Beispiele dafür, wie manches Unternehmen in der Vergangenheit seine Datenschutzversprechen nicht ganz einhalten konnte.

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Von BMW ist zwar nichts dergleichen bekannt. Die Zweifel auf Seiten der Verbraucher bleiben jedoch. Darüber scheint das Unternehmen sich auch im Klaren zu sein, weshalb für das Ganze eine eigene Webseite mit weitergehenden Informationen eingerichtet wurde. Dort wird auch versprochen, dass die Identifikationsnummer eines Fahrzeugs unmittelbar nach der Datenübertragung gelöscht werde, um eine eindeutige Zuordnung von Aufnahmen unmöglich zu machen.

Letztlich sichert sich BMW rechtlich durch das Opt-in-Verfahren ab, was vor allem Anleger beruhigen dürfte. Aufnahmen werden nur dann an den Hersteller weitergeleitet, wenn ein Nutzer dafür im Vorfeld ausdrücklich seine Genehmigung erteilte. Wer dabei die Datenschutzbestimmungen vielleicht nicht genau liest und einfach blind alles akzeptiert, kann sich im Nachgang kaum beschweren. Es dürfte aus datenschutzrechtlicher Sicht die eleganteste Lösung sein und unter den Anlegern nicht für Kopfschmerzen sorgen.

 

BMW im Informationszeitalter

 

Verzichten kann BMW auf entsprechende Daten kaum. Die Software spielt in modernen Fahrzeugen eine immer größere Rolle. Nur wer dort am Ball bleibt und ständig an Verbesserungen arbeitet, kann es in Zukunft mit der Konkurrenz aufnehmen. Ob chinesische Hersteller in der Heimat explizit um Erlaubnis fragen müssen, um Aufnahmen verwerten zu können, sei dahingestellt. Für BMW und andere hiesige Hersteller ist es aber letztlich unverzichtbar, aus der Praxis zu lernen und nicht nur aus dem eigenen Testlabor.

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Werbebanner EMH PM TradeDie Implikationen des Ganzen sind eher langfristiger Natur, was an der Börse momentan nur wenig Beachtung findet. Dort stehen Sorgen um kurzfristige Auswirkungen des Iran-Kriegs und rasant steigender Energiepreise im Vordergrund. Am Mittwoch erlebten die Märkte aufgrund von vagen Friedenshoffnungen eine kleine Verschnaufpause und die BMW-Aktie reihte sich bei den Erholungen ein. Am Donnerstag kündigt sich aber schon wieder Gegenwind an und eine nachhaltige Erholung scheint auf sich warten zu lassen.

 

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02.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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