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Erneut muss BMW etliche Fahrzeuge aufgrund von Problemen mit Startern zurückrufen, was die Börse allerdings eher gelassen hinnimmt

Weltweit ruft BMW hunderttausende Autos zurück

NTG24 - Erneut muss BMW etliche Fahrzeuge aufgrund von Problemen mit Startern zurückrufen, was die Börse allerdings eher gelassen hinnimmt

 

Bereits im vergangenen Herbst musste BMW aufgrund von Starterproblemen hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen, was damals auf die Möglichkeit von eindringendem Wasser zurückzuführen war. Jetzt bereitet das Bauteil dem Autobauer erneut Kopfschmerzen, allerdings aus ganz anderen Gründen. Die Konsequenzen aus Anlegersicht sind aber mehr oder weniger die gleichen.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinBei Produktkontrollen ist BMW (DE0005190003) aufgefallen, dass es nach einer hohen Anzahl an Starts zu einem erhöhten Verschleiß von Magnetschaltern kommen könnte. Das führt im ungünstigsten Fall dazu, dass es zu einem Kurzschluss mit lokaler Überhitzung und anschließendem Fahrzeugbrand kommt. Der Hersteller empfiehlt daher dringend, betroffene Fahrzeuge nicht unbeaufsichtigt mit laufendem Motor zu lassen.

Zurückgerufen werden Autos aus diversen Baureihen, darunter 2er, 3er, 4er, 5er, 6er-Gran-Tourismo, 7er, X4, X5, X6 und Z4. Als potenziell betroffen sieht BMW Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022 an. Da die Transportwege von Startern und der Fahrzeugproduktion unterschiedlich sind, lasse sich der Produktionszeitraum aber nicht trennscharf abgrenzen. Zudem seien auch Fahrzeuge betroffen, bei denen im Rahmen einer Reparatur ein neuer Startet verbaut wurde.

Laut einem Bericht von „kfz-Betrieb“ sind insgesamt wohl 575.000 Fahrzeuge vom Rückruf betroffen. BMW wollte diese Zahl nicht bestätigen, spricht aber von einer „mittleren sechsstelligen Zahl“, was dem ziemlich genau entsprechen würde. Zu den möglichen Kosten äußerte der Hersteller sich nicht.

 

 

 

BMW: Glück im Unglück?

 

An der Börse wurde die Nachricht recht schmerzfrei verdaut. Die BMW-Aktie konnte am Mittwoch sogar um 0,2 Prozent auf 89,46 Euro zulegen. Auch wenn der Rückruf wohl nicht billig werden wird, so bevorzugen die Anleger es doch, wenn eine solcher schon aufgrund interner Untersuchungen geschieht und nicht erst als Reaktion auf einen tatsächlichen Vorfall. Optimisten sehen darin auch die Möglichkeit, dass BMW Vertrauen auf Käuferseite erwerben kann.

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12.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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