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Monsanto sorgt bei Bayer für weiteres Ungemach und der Konzern sieht sich Vorwürfen illegaler Praktiken gegenüber

Bayer weist die Vorwürfe der Kläger entschieden zurück

NTG24 - Monsanto sorgt bei Bayer für weiteres Ungemach und der Konzern sieht sich Vorwürfen illegaler Praktiken gegenüber

 

Die Übernahme von Monsanto sollte Bayer eigentlich neues Wachstum und eine erfolgreiche Ära bescheren. Doch schon im Vorfeld warnten viele Experten vor den enormen rechtlichen Risiken, die sich der Konzern ins Haus holen würde. Sie sollten Recht behalten, wie sich in den letzten Jahren immer wieder zeigte. Abseits der nicht enden wollenden Klagewelle um gesundheitliche Risiken bei der Anwendung von Glyphosat kommt nun eine weitere Klage auf Bayer zu.

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Im Raum steht bei einer Zivilklage des Saatgutherstellers Latham Quality der Vorwurf, dass Bayer (DE000BAY0017) mit illegalen und wettbewerbswidrigen Praktiken ein Monopol auf dem US-Markt für gentechnisch verändertes Maissaatgut aufgebaut habe. Der Konzern kontrolliere den Markt für entsprechendes Saatgut, welches gegenüber dem Unkrautvernichter Roundup resistent ist. Zugleich habe man verhindert, dass Wettbewerber eigene Varianten des Saatguts mit der Bezeichnung NK603 entwickeln konnten.

Den Klägern zufolge hat Bayer damit Hunderte Millionen, wenn nicht Milliarden Dollar unrechtmäßig eingenommen. Gefordert wird nun eine dreifache Entschädigung, berichtet das Handelsblatt. Bayer schätzt die Angelegenheit freilich etwas anders ein.

Der Agrar- und Pharmagigant ließ mitteilen, dass die Anschuldigungen unbegründet seien und man darauf vor Gericht reagieren werde. Die Marktbedingungen für Betriebsmittel und Maissaatgut in den USA seien wettbewerbsfähig, fair und vielfältig. Abzuwarten bleibt nun wohl, wie die Richter die Angelegenheit einschätzen mögen. Aus Anlegersicht entstehen dennoch weitere Risiken.

 

 

 

Bayer: Es nimmt kein Ende

 

Die unzähligen ungelösten Rechtsstreitigkeiten belasten Bayer weiterhin. Auch wenn nicht davon ausgegangen werden muss, dass der Konzern jede Auseinandersetzung verlieren wird, so kann schon eine Niederlage ausreichen, um die Bilanzen empfindlich zu belasten. Aus eben diesem Grund bleibt die Aktie ein heißes Eisen und in weiten Teilen eine Wette. Wer nicht Gefahr laufen möchte, sich die Finger zu verbrennen, beobachtet das weitere Geschehen entspannt von der Seitenlinie aus.

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28.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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