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Zum ersten Mal seit Langem leitet Berkshire Hathaway wieder eine Übernahme in die Wege und baut damit das Engagement bei Immobilien aus

Greg Abel setzt bei Berkshire Hathaway auf Hausbau

NTG24 - Zum ersten Mal seit Langem leitet Berkshire Hathaway wieder eine Übernahme in die Wege und baut damit das Engagement bei Immobilien aus

 

Seit nun schon einem halben Jahr sitzt Greg Abel bei Berkshire Hathaway im Chefsessel. Übernommen hatte er diesen Posten von Investorenlegende Warren Buffet, womit er in gigantische Fußstapfen trat. Besonders gespannt waren und sind die Anleger darauf, wie Abel mit rund 380 Milliarden US-Dollar an Barreserven umgehen würde.

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Bei der Hauptversammlung im Mai versprach Abel einen besonnenen Umgang mit dem Kapital. Das Geld solle klug investiert werden, ohne dabei gegen Buffets Prinzip der Geduld zu verstoßen. Nun lässt Abel erstmals erahnen, wohin die Reise unter ihm gehen wird. Zum ersten Mal seit Längerem kündigte Berkshire Hathaway (US0846707026) eine Übernahme an. Wie am Sonntag bekannt wurde, wird man sich das Wohnbauunternehmen Taylor Morrison unter den Nagel reißen.

Dafür soll den Aktionären 72,50 US-Dollar je Aktie gezahlt werden, was die reine Bartransaktion auf rund 8,5 Milliarden Dollar befördert. Daraus ergibt sich ein Aufschlag von 24 Prozent verglichen mit dem Schlusskurs aus der vergangenen Woche. Das Eigenkapital von Taylor Morrison wird mit 6,8 Milliarden Dollar bewertet und über die Bühne gehen soll die Fusion in der zweiten Jahreshälfte. Im Anschluss ist geplant, das Unternehmen von der Börse zu nehmen.

 

Berkshire Hathaway setzt auf Bewährtes

 

Greg Abel verspricht, dass Berkshire Hathaway durch die Übernahme seine Präsenz im klassischen Hausbau stärken wird. Das passt gut ins bisherige Portfolio. Bei Wohnimmobilien spielt man schon seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Das sorgt auch regelmäßig für Kritik und den Vorwurf, mitverantwortlich für kaum noch leistbare Einfamilienhäuser sowie steigende Mieten zu sein. Den Anlegern ermöglichte es aber auch recht verlässlich ansehnliche Bilanzen.

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Aktuell ist der Immobiliensektor an der Börse nicht allzu gefragt, weshalb die Berkshire Hathaway-Aktie im außerbörslichen Handel auch kaum weiter reagierte. Belastet wird das Segment nicht zuletzt durch die Sorge darum, dass Zinsen in Zukunft wieder steigen könnten. Das könnte den Markt unter Druck setzen und insbesondere neue Projekte zu einer wenig lukrativen Angelegenheit machen. Auf lange Sicht bleiben Immobilien aber ein recht verlässlicher Renditebringer.

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02.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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