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Nordseeöl erreicht Rekordhoch, Zuckerberg macht sich unsterblich und Burkhalter erhöht Dividende - BÖRSE TO GO

Nordseeöl erreicht neues Rekordhoch - Öl mit sofortiger Verfügbarkeit erzielt Knappheitspreise

NTG24 - Nordseeöl erreicht Rekordhoch, Zuckerberg macht sich unsterblich und Burkhalter erhöht Dividende - BÖRSE TO GO

 

Nordseeöl mit sofortiger Verfügbarkeit wird knapp. Die Notierungen für Forties Brent springen nach Beginn der Blockade der Straße von Hormus durch die Amerikaner auf ein Allzeithoch. Mark Zuckerberg macht sich unsterblich. Der Meta-Gründer und CEO hat eine Zuckerberg AI entwickeln lassen, um sich selbst zu verewigen. Burkhalter erhöht die Dividende. Der Schweizer Gebäudetechnikspezialist stagnierte 2025, aber erhöhte die Profitabilität, was man an die Aktionäre weitergibt. 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Aktienmärkte in Asien reagieren mit Kursabschlägen auf die Eskalation im Iran-Krieg. Die gescheiterten Friedensverhandlungen und die Blockade der Straße von Hormus durch die Amerikaner trüben die Stimmung. Der Nikkei 225 Index beendete den Handel -0,62 % tiefer bei 56.571,50 Punkten und der KOSPI fiel um -0,86 % auf 5.808,62 Punkte. Der Hang Seng Index wird kurz vor Handelsschluss bis zu -1,20 % tiefer gesehen. Auch der Terminmarkt ist tief im Minus. Der DAX-Future (Juni) wird vor Börseneröffnung in Europa -1,47 % tiefer bei 23.682,50 Punkten gehandelt.

Das steht im scharfen Kontrast zu dem, was in der vergangenen Woche eingepreist wurde. In der Woche nach Ostern konnte die Börse Frankfurt wieder kräftig aufholen. Die Anleger ließen alle deutschen Benchmarks in die Höhe springen. Am stärksten profitierte der MDAX von Short-Eindeckungen und Anschlusskäufen mit einer Wochenperformance von 6,63 % auf 30.382,28 Punkte. Heraus stachen die Aktien von Salzgitter (DE0006202005), deren Marktkapitalisierung um 27,25 % auf 47,82 Euro explodierte. Die Short-Seller deckten ihre Positionen ein, nachdem die Erwartung aufkam, dass der Energieengpass aufgrund des Iran-Krieges bald enden wird. Der SDAX verbesserte sich um 4,52 % und der TecDAX um 3,87 %. Selbst die Blue Chips hoben den DAX in der vergangenen Woche um 2,74 % auf 23.803,95 Punkte. 

Analog dazu auch das Bild in New York, wenngleich die Short-Eindeckungen weniger scharf wie beim MDAX ausfielen. Die Wochengewinne der Benchmarks waren relativ gleichmäßig verteilt. Der Dow verbesserte sich um 3,04 % und der S&P 500 Index um 3,56 %. Der Nasdaq 100 Index stach mit einer Wochenperformance von 4,45 % auf 25.116,34 Punkte heraus. Die Aktien von Intel (US4581401001) waren hier die Überflieger mit einem Kurssprung um 35,43 % auf 62,38 US-Dollar. 

 

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Nordsee-Öl erreicht neues Rekordhoch

 

Wenig überraschend explodiert am Montagfrüh der Kurs für Rohöl. Insbesondere die Kursstellungen für Nordseeöl gingen durch die Decke. Forties Blend, die als Benchmark für sofortige Lieferungen gelten, erreichten im Hoch fast 147 US-Dollar pro Barrel. Ein neuer Rekord, der sogar über die Höchstkurse sprang, die seinerzeit im Vorfeld der großen Finanzkrise erreicht wurden. Damit lagen die Preise für kurzfristige physische Auslieferungen weit über dem Brent-Niveau am Terminmarkt im laufenden Juni-Kontrakt, was noch einmal die Anomalie der Iran-Krise widerspiegelt. Der Ölmarkt ist sich sicher, dass mittel- und langfristig das Ölangebot mehr als ausreichend ist, aber die Blockade der Straße von Hormus - erst durch den Iran und nun zusätzlich noch durch die Amerikaner - hat zu Hamsterkäufen bei sofort verfügbarem Öl geführt. Die angekündigte Blockade der Amerikaner ist als Reaktion darauf zu verstehen, dass der Iran versucht, den 50 Jahre alten Schifffahrtsweg nahe der Küste des Oman in iranisches Gewässer zu verlegen. 

 

Mark Zuckerberg macht sich unsterblich

 

Das ist der feuchte Traum jedes erfolgreichen Unternehmers. Mark Zuckerberg, der in den letzten Quartalen sein AI-Team mit Milliardeninvestitionen stark ausgeweitet hat, aber bisher nur ein AI-Modell abliefert, das im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit bestenfalls im Mittelfeld rangiert, bekommt nun eine eigene AI, die seine Persönlichkeit in allen Facetten widerspiegelt. Wie aus dem Silicon Valley zu hören ist, wird die AI so trainiert, dass sie nicht nur ein 3D-Erscheinungsbild des Meta (US30303M1027) Gründers und CEO zeigt, sondern allen Arbeitnehmern im Konzern die Gelegenheit geben soll, direkt mit ihrem Chef in Form seiner AI zu kommunizieren. Der Zuckerberg AI Klon wird bei Interesse die Gedanken und Strategien des Unternehmers wiedergeben. Schon beim erfolglosen Vorstoß in das Metaversum, wovon nur noch der neue Unternehmensname übrigblieb, hatte Zuckerberg seinen digitalen Alter Ego erzeugen lassen. Der Meta Chef bleibt damit seiner Linie treu, sich unsterblich machen zu wollen. 

 

 

Burkhalter erhöht Dividende

 

Die Schweizer Burkhalter Gruppe (CH0212255803) erfreute am Morgen die Aktionäre mit einer Dividendenerhöhung. Man wird für das Geschäftsjahr 2025 die Auskehrungen von zuletzt 4,85 Franken je Aktie auf 5,20 Franken erhöhen. Ein Zuwachs von 7 %, der zu einer Hälfte aus dem Bilanzgewinn und zur anderen Hälfte aus den Reserven aus Kapitaleinlagen bezahlt werden wird. Der Spezialist für Gebäudetechnik hatte im Geschäftsjahr 2025 bei 1,21 Mrd. Franken stagniert, konnte aber die Profitabilität verbessern. Das EBIT stieg um 6 % auf 74 Mio. Franken und das Ergebnis nach Steuern um 7 % auf 61 Mio. Franken. Das Unternehmen fokussiert sich im aktuell mäßig wachsenden Baugeschäft vor allem auf die Akquisition von kleineren und mittleren Unternehmen. Im letzten Jahr erwarb man zwei Unternehmen. Seit Jahresbeginn beschleunigte man seine Bemühungen und kauft vier weitere kleine Gesellschaften in der Schweiz auf, um seine Präsenz am Markt zu vertiefen. Das Augenmerk liegt dabei vor allem auf energieeffizienten Gebäudetechniklösungen, da in der Immobilienbranche ein hoher Druck vonseiten der Käufer herrscht, die für Gebäude nach alten Standards Abschläge verlangen.

 

Tagestermine

 

Am Montag erwarten wir keine bedeutenden Wirtschaftsdaten. Am Nachmittag um 16 Uhr bekommen wir aktuelle Informationen zum amerikanischen Immobilienmarkt. Die Verkäufe bestehender Häuser für den Monat März werden veröffentlicht. Erwartet werden 4,07 Millionen nach zuvor 4,09 Millionen im Februar.

 

Burkhalter Holding AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

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13.04.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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