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Siemens mit Rekordgewinn, Nvidia überrascht beim Umsatz und Cisco hebt Jahresprognose an - BÖRSE TO GO

Rekordgewinn bei Siemens - Konzern geht mit hoher Dynamik ins neue Jahr

NTG24 - Siemens mit Rekordgewinn, Nvidia überrascht beim Umsatz und Cisco hebt Jahresprognose an - BÖRSE TO GO

 

Siemens kann das 175. Jahr seiner Unternehmensgeschichte mit einem operativen Rekordgewinn abschließen. Auch die Dynamik im 4. Fiskalquartal blieb hoch. Nvidia überrascht beim Umsatz. Das Quartal war insgesamt schwach, aber der Umsatz fiel besser als befürchtet aus, ebenso wie die Umsatzprognose. Cisco hebt überraschend die Jahresprognose an. Der Netzwerkspezialist führt eine Restrukturierung durch und hebt die Umsatz- und Gewinnprognose an.

Die neue Schwäche der Wall Street steckt auch den Aktienhandel in Asien an. Alle Benchmarks in der Region bewegen sich während der Sitzung am Donnerstag im Minus, wobei der Hang Seng Index die Liste der Verlierer anführt. Der Terminmarkt ist hingegen sehr positiv gestimmt. Alle Aktienindex-Futures notieren im Plus. Der DAX-Future wird vor Eröffnung der europäischen Vorbörse bei 14.325 Punkten (+0,46 %) gesehen. 

Frankfurt kippte am Mittwoch in deutliche Gewinnmitnahmen ab. Alle deutschen Benchmarks sanken nennenswert und die Liste der Verlierer wurde vom SDAX angeführt, der um -2,29 % auf 12.248,20 Punkte abrutschte. Der MDAX folgte dicht auf und fiel deutlich um -2,18 % auf 25.610,93 Punkte. Der TecDAX erlebte einen Verlust von -1,57 % auf 3.080,42 Punkte und der DAX sank um -1,00 % auf 14.234,03 Punkte. 

Auch die Wall Street gab einheitlich ab. Der Dow Jones Industrial Average Index zeigte relative Stärke und sank nur um -0,12 % auf 33.553,83 Punkte. Der S&P 500 Index fiel um -0,83 % auf 3.958,79 Punkte und der Nasdaq Composite Index rutschte am deutlichsten um -1,54 % auf 11.183,66 Punkte ab.

 

Siemens erzielt Rekordgewinne

 

Im 175. Jahr ihrer Unternehmensgeschichte erreichte Siemens (DE0007236101) einen neuen Rekord. Der operative Gewinn stieg zum ersten Mal auf mehr als 10 Mrd. Euro, trotz aller Widrigkeiten in den Lieferketten und den geopolitischen Verwerfungen. Auch das 4. Fiskalquartal zeigte hohes Momentum. Der Auftragseingang kletterte um 14 % auf 21,82 Mrd. Euro und Siemens erreichte einen Umsatz von 20,57 Mrd. Euro, was 18 % über dem Vorjahresquartal liegt. Das Ergebnis des industriellen Geschäfts sprang sogar um 38 % auf 3,16 Mrd. Euro. Nach Steuern wies Siemens einen kräftigen Gewinnsprung von 119 % von 1,33 Mrd. Euro auf 2,91 Mrd. Euro bzw. 3,39 Euro je Aktie aus. Aufgrund hoher Wertberichtigungen im Gesamtjahr wird die Dividende aber nur von 4,00 auf 4,25 Euro angehoben.

 

Siemens AG

 

Nvidia überrascht beim Umsatz

 

Die Zahlen des ehemaligen Börsenlieblings Nvidia (US67066G1040) fielen insgesamt sehr schwach aus. Der „bereinigte“ Gewinn je Aktie im 3. Quartal erreichte nur 0,58 US-Dollar nach 1,17 US-Dollar im Vorjahresquartal. Eine starke Enttäuschung, denn die Wall Street hatte auf dieser Ebene mit 0,706 US-Dollar gerechnet. Der echte Gewinn je Aktie lag nur bei 0,27 US-Dollar je Aktie. Auch der Umsatz brach deutlich von 7,10 auf 5,931 Mrd. US-Dollar ein. Hier hatten die Analysten jedoch nur 5,78 Mrd. US-Dollar im Durchschnitt erwartet. Auch kündigte Nvidia einen Umsatz von 6,00 Mrd. US-Dollar für das laufende Quartal an. Die Aktien waren im regulären Handel um -4,54 % auf 159,10 US-Dollar gefallen. Nach Vorlage der Zahlen und des Ausblicks ergab sich ein Kursanstieg von 2,20 % auf 162,60 US-Dollar. 

 

Cisco hebt Jahresprognose an

 

Die Normalisierung in den globalen Lieferketten beginnt nun auch das Geschäft von Cisco (US17275R1023) zu erreichen. Der Spezialist für Netzwerkkomponenten hob nachbörslich den Ausblick für das Gesamtjahr an und überraschte damit die Wall Street positiv. Cisco sieht sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis höher als bisher erwartet. Beim Umsatz erwartet man ein Wachstum von 4,5 bis 6,5 %. Der „bereinigte“ Gewinn je Aktie wird bei 3,51 bis 3,58 US-Dollar je Aktie gesehen. Parallel warnte das Management aber auch, dass man mit Restrukturierungskosten in Höhe von 600 Mio. US-Dollar rechnet, da man die Belegschaft um rund -5 % verkleinern will. Der Stellenabbau soll im laufenden 2. Fiskalquartal beginnen. Der Umsatz im 1. Fiskalquartal erreichte ein Niveau von 13,63 Mrd. US-Dollar. Die Schätzungen lagen im Vorfeld bei 13,31 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie sank um -7 % im Jahresvergleich auf 0,65 US-Dollar je Aktie. Die Aktien stiegen im nachbörslichen Handel um 4,08 % auf 46,20 US-Dollar.

 

Tagestermine

 

Der Tag startet um 08:00 Uhr mit den deutschen Auto-Zulassungen für den Monat Oktober. Die Börse befürchtet einen Rückgang der Nachfrage. Im September waren die Zulassungen im Jahresvergleich um 14,1 % und im Vergleich zum August um 12,9 gestiegen.

 

17.11.2022 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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