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Airbus fehlen Motoren, ENI steigt in Katar ein und RWE prognostiziert anhaltend hohe Preise - BÖRSE TO GO

Fehlende Motoren behindern die Produktion bei Airbus - Produktionsausweitung in Gefahr

NTG24 - Airbus fehlen Motoren, ENI steigt in Katar ein und RWE prognostiziert anhaltend hohe Preise - BÖRSE TO GO

 

Airbus fehlen die Motoren. Der Luftfahrtkonzern leidet unter Engpässen bei seinen Zulieferern. ENI beteiligt sich in Katar. Der Energiekonzern konnte sich bei einem großen LNG-Projekt einkaufen. RWE empfiehlt Braunkohle-Verstromung. Energiepreise sollen über Jahre hinweg hoch bleiben. 

Der Handel in Asien ist heute früh erneut uneinheitlich. Während sich die chinesischen Benchmarks verbessern können, verzeichnen die restlichen Benchmarks in der Region teilweise deutliche Verluste. Am stärksten ausgeprägt sind sie in Japan und Südkorea. Der Terminmarkt ist ebenfalls uneinheitlich. Während die US-Futures leicht im Plus notieren, wird der DAX-Future vor Eröffnung der europäischen Vorbörse -0,25 % tiefer bei 13.100 Punkten gesehen.

Am Ende einer Woche mit hohen Verlusten konnte Frankfurt am Freitag auf Tagesbasis im Plus schließen. Angeführt wurde die Liste der Gewinner vom SDAX, der um 1,70 % auf 12.254,39 Punkte sprang. Mit deutlichem Abstand folgte der MDAX, der sich um 1,22 % auf 27.061,74 Punkte verbesserte. Auch der TecDAX schaffte ein ordentliches Plus von 1,11 % auf 2.823,55 Punkte. Einzig und allein der DAX spielte das abgeschlagene Schlusslicht mit einem Tagesgewinn von 0,67 % auf 13.126,26 Punkte. Die Verluste auf Wochenbasis waren relativ gleichverteilt, wobei der TecDAX leicht mit einem Minus von -2,72 % herausstach. 

Im Vorfeld des heutigen Feiertages an der Wall Street fiel der Handel am Freitag uneinheitlich aus. Während der Dow Jones Industrial Average Index noch einmal einen kleinen Verlust von -0,13 % auf 29.888,78 Punkte einfuhr, konnte der Nasdaq Composite Index einen starken Tagesgewinn von 1,43 % auf 10.798,35 Punkte ausweisen. Der S&P 500 Index beendete den Tag 0,22 % höher bei 3.674,84 Punkten. Auf Wochenbasis schlossen alle Benchmarks im Minus, wobei der Nasdaq Composite Index den Break-Even nur knapp verfehlte.

 

Airbus fehlen Motoren

 

Airbus (NL0000235190) fehlen Motoren. Die Engpässe in den Lieferketten sorgten dafür, dass der Luft- und Raumfahrtkonzern zu Ende Mai 20 Flugzeuge fertiggestellt hatte, bei denen noch die Motoren fehlten. Es wird entsprechend zu Verspätungen bei den Auslieferungen kommen. Der Vorstand von Airbus, Guillaume Faury, betonte jedoch, dass die restlichen Lieferketten zurzeit weitgehend reibungslos laufen. Die fehlenden Motoren, die Airbus zugeliefert bekommt, verzögern jedoch die Ausweitung der Produktion. Airbus hatte ursprünglich geplant, die Produktion der A320 um 50 % zu erhöhen. 

 

Airbus

 

ENI engagiert sich in Katar

 

Der italienische Energiekonzern ENI (IT0003132476) konnte am Sonntag eine wichtige Beteiligung in Katar abschließen. Man ist der zweite ausländische Investor, der sich an einem 29 Mrd. US-Dollar schweren Projekt zur Produktion von verflüssigtem Erdgas (LNG) beteiligen kann. LNG wird in Europa dringend benötigt, um die Abhängigkeit von russischem Erdgas zu verringern. Katar will die jährliche LNG-Produktion durch das Projekt von 77 Millionen Tonnen bis 2026 auf 110 Mio. Tonnen steigern. 

 

RWE: Preise bleiben hoch

 

RWE (DE0007037129) sieht keine langfristige Entspannung bei den Energiepreisen. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender bei RWE, kündigte am Wochenende an, dass die Deutschen sich auf anhaltend hohe Energiepreise einstellen müssen. In den kommenden drei bis fünf Jahren sei nicht mit einer Verringerung der Preisniveaus zu rechnen, da es Zeit benötigen wird, die durch die Sanktionen verlorenen Kapazitäten zu ersetzen. Einen Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke schloss Krebber jedoch aus und empfiehlt stattdessen die Braunkohle-Verstromung. 

 

Tagestermine

 

Der Handelstag beginnt um 08:00 Uhr mit dem finalen deutschen Erzeugerpreisindex für den Monat Mai. In der ersten Lesung lag die Preisteuerung auf Produzentenebene bei 33,5 % im Jahresvergleich, was einem Nachkriegsrekord entspricht. Die Ökonomen erwarten keine Veränderung für die finale Lesung. 

 

20.06.2022 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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