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Erneut kämpfte Cloudflare mit Störungen, welche zahlreiche Webseiten unerreichbar werden ließ

Wird das jetzt zur Gewohnheit bei Cloudflare?

NTG24 - Erneut kämpfte Cloudflare mit Störungen, welche zahlreiche Webseiten unerreichbar werden ließ

 

Erst im November kam es beim Internet-Infrastrukturanbieter Cloudflare zu massiven Störungen. In der Folge waren etliche Portale über Stunden nicht erreichbar, darunter soziale Netzwerke und der eine oder andere KI-Chatbot. Die Störung konnte recht schnell wieder behoben werden und das Thema schien schnell vergessen zu sein.

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Keine vier Wochen später kam es am Freitag aber schon zum nächsten Vorfall, über den unter anderem das „Handelsblatt“ berichtete. Die Webseite der Zeitung war zeitweise selbst nicht erreichbar. Darüber hinaus waren unter anderem LinkedIn und Zoom betroffen. ChatGPT und Perplexity liefen hingegen, anders als beim letzten Vorfall, problemlos weiter.

Die Störung konnte erneut recht schnell behoben werden. Woran der Teilausfall gelegen haben mag, scheint nicht bekannt zu sein. Doch mit jedem weiteren Vorfall dieser Art verliert Cloudflare (US18915M1071) an Vertrauen. Das machte sich an der Börse schon bemerkbar, wo die Aktie am Freitag um 1,6 Prozent auf 200,95 US-Dollar segelte. Der Konzern hat letztlich auch einen Ruf zu verlieren, da auch IT-Sicherheit zum eigenen Angebot zählt. Da wäre es beruhigend zu wissen, wenn wenigstens die eigenen Systeme reibungslos und zuverlässig liefen.

 

 

 

Keinesfalls sollte Cloudflare daher solche Vorfälle zur Gewohnheit werden lassen. Das würde Kunden und Anleger gleichermaßen in die Flucht schicken. Noch gibt es keinen Grund, um direkt in Panik zu verfallen. Doch behalten Anleger genau im Blick, ob es in Zukunft zu weiteren Ausfällen kommen mag.

 

Herausfordernde Zeiten für Cloudflare

 

Für Cloudflare wird es nicht einfacher, die wachsende Infrastruktur zu pflegen und zu schützen. Die Ausfälle der letzten Wochen müssen zwar nicht zwingend mit Angriffen zu tun haben. Solche nehmen aber in Frequenz und Intensität immer weiter zu. Das eröffnet dem Konzern zwar grundsätzlich auch Chancen, da das Sicherheitsbedürfnis von Webseitenbetreibern steigt. Nutzen lässt sich dies jedoch nur, wenn auch die eigenen Hausaufgaben gemacht werden.

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08.12.2025 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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