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Erhöhung des Grundfreibetrags ab 2021

Höherer Grundfreibetrag in der Einkommensteuer ab 2021

 

Der Grundfreibetrag beziffert den Einkommensbereich der Bürger, der zur Sicherstellung des Existenzminimums nicht besteuert werden darf.

 

Erhöhung Grundfreibetrag:

 

Ab dem Jahr 2021 wird der Grundfreibetrag gem. § 32a Abs.1 EStG um 336 € auf insgesamt 9.744 € angehoben, d.h. erst ab einem zu versteuernden Einkommen von mehr als 9.744 € wird eine Steuer festgesetzt. Bei Verheirateten verdoppelt sich dieser Betrag auf 19.488 €.

Für 2022 wurde eine weitere Erhöhung um 240 € auf 9.984 € beschlossen.

 

 

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Einkommensteuertarif:

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeFür 2020 und 2021 sind zudem die Beträge für die Steuersätze zugunsten der Bürger verschoben worden.

Der Spitzensteuersatz von 45 % wird demnach in 2021 erst mit einem zu versteuernden Einkommen von 274.613 € erreicht und in 2022 erst ab 278.732 €. In 2020 wurde der Steuersatz von 45 % bereits bei einem zu versteuernden Einkommen von 270.501 € angesetzt.

Runter gebrochen bedeutet dies am Beispiel des Spitzensteuersatzes, dass sich für alle Steuerbürger die Grenze für die Steuersätze nach oben verschoben hat.

 

Fazit:

 

Durch die Erhöhung des Grundfreibetrags und die Verschiebung des Einkommensteuertarifs tritt eine allgemeine steuerliche Entlastung für die Bürger ein.

Die Besteuerung setzt erst bei 9.744 € ein und inflationsausgleichende Lohnsteigerungen werden durch die Anpassung der Steuersätze nicht zu einer steuerlichen Mehrbelastung führen.

 

12.01.2021 - Tanja Schwedtmann - ts@ntg24.de

 






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