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Frost treibt den Preis für Kaffee

Wetterkapriolen belasten Ernteprognose bei Kaffee

NTG24 - Frost treibt den Preis für Kaffee

 

Der Kaffeepreis ist auf den höchsten Stand seit November 2016 gestiegen und hat ein neues trendbestätigendes Kaufsignal generiert. Aktueller Anlass sind tiefere Ernteprognosen in Brasilien nach einem Kälteeinbruch. Damit verdichten sich die Indizien weiter für einen nachhaltigen Trendwechsel am Kaffeemarkt.

Die aktuelle Wetterentwicklung insbesondere in Brasilien belastet die Angebotsperspektiven auf dem Kaffeemarkt und hat in den vergangenen Tagen zu einem deutlichen Anstieg des Kaffeepreises der Marke Arabica geführt.

Mit seinem gestrigen deutlichen Anstieg und einem Tageshoch von 168,45 US-Cent je Pfund Kaffee hat der Kaffeepreis das Zwischenhoch vom 01.06.2021 bei 166,75 US-Cent je Pfund überschritten und damit ein neues Kaufsignal generiert.

 

 

Hintergrund des jüngsten Anstieges ist insbesondere die steigenden Frostrisiken in Brasilien. Im Hauptanbaugebiet im Süden Brasiliens, im Bundesstaat Minas Gerais, sind die Temperaturen bis auf – 4 Grad gefallen, was die ohnehin bereits von der vorangegangenen Trockenperiode gezeichneten Anbaugebiete weiter beeinträchtigt und die Ernteprognosen für das kommende Frühjahr sinken lässt.

 

 

Nun steht allerdings einem Test des Zwischenhochs vom November 2016 bei 176,45 US-Cent je Pfund Kaffee charttechnisch nichts mehr im Wege. Sollte diese Marke überwunden werden, stünde aus charttechnischer Perspektive eine starke Bestätigung für den neuen langfristigen Aufwärtstrend zu Buche und würde einen schnellen Anstieg bis zum nächsten bedeutenden statischen Widerstand, der vom Oktober 2014 stammt und der bei 225,50 US-Cent liegt, wahrscheinlich machen.

 

Und was ist das Fazit?

 

In unserem Beitrag vom 05.05.2021 ,,Kaffee blickt nach oben‘‘ wiesen wir auf den wahrscheinlich gewordenen, neuen langfristigen Aufwärtstrend hin, der sich mit dem Bruch des langfristigen Abwärtstrends im November 2019 ankündigte und der sich seither weiter konkretisiert hat. Die neueste Entwicklung bestätigt diese Perspektive.

 

21.07.2021 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 






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