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Kühne + Nagel profitiert von Engpässen auf vielen Transportrouten und schraubt Nettogewinn um 147 % hoch

Starke Wettbewerbsposition

NTG24 - Kühne + Nagel profitiert von Engpässen auf vielen Transportrouten und schraubt Nettogewinn um 147 % hoch

 

Bei Kühne + Nagel florieren die aktuell die Geschäfte. Entsprechend sollten Abonnenten die Gewinne bei dem Titel weiterhin laufen lassen, auch wenn sich mittlerweile die Konjunkturaussichten wieder eintrüben.

Für den Logistikgiganten Kühne + Nagel (CH0025238863) waren viele Investoren schon im Vorfeld der Halbjahreszahlen überaus optimistisch gestimmt. So sind mit dem in diesem Jahr bislang anhaltenden Konjunkturaufschwung in vielen Ländern die Frachtraten auf vielen Routen deutlich angestiegen, da es teilweise Engpässe bei den jeweiligen Transportkapazitäten gab. Entsprechend konnte die Aktie zwischen Anfang Februar 2021 und Mitte Juni 2021 in der Spitze um gut 50 % zulegen.

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Werbebanner ClaudemusMit dem heute präsentierten Halbjahresbericht konnten die Schweizer aber nun selbst die optimistischen Annahmen vieler Anleger übertreffen. Demnach erzielte die Firma gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Umsatzsprung von 9.81 Milliarden auf 13.27 Milliarden Franken, was einem Plus von 35 % entspricht. Gleichzeitig schoss der Nettogewinn von 309 Millionen auf 764 Millionen Franken nach oben, womit Kühne + Nagel unter dem Strich fast 147 % mehr verdiente als im Vorjahr.

 

Kühne + Nagel sieht anhaltend hohe Nachfrage

 

 

Aktuell stauen sich in vielen chinesischen Häfen die Container, welche in Europa dringend erwartet werden. In diesem Umfeld ist es daher keinesfalls verwunderlich, dass das Management von einer weiterhin hohen Nachfrage im Transportsektor ausgeht. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass Kühne + Nagel so gut aufgestellt ist, dass die Gesellschaft bei wieder sinkenden Transportraten wieder gutes Geld verdienen kann. So kommt Kühne + Nagel zugute, dass die Lieferketten immer komplexer werden und die Firma über eine gute IT-Technologie verfügt, um diese zunehmenden Anforderungen besser als viele Wettbewerber zu meistern.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeZwar dürfte sich der Nettogewinn nach einem herausragenden Jahr 2021 in der kommenden Zwölfmonatsperiode wieder zeitweise leicht rückläufig entwickeln. Dennoch bleibt der Titel trotz des vergleichsweise hohen 2022er-KGVs, welches wir auf 30 taxieren, eine gute Halteposition. Denn langfristig trauen wir dem Konzern zu, weitere Marktanteile gegenüber dem Wettbewerb zu gewinnen und gleichzeitig überdurchschnittliche Nettoumsatzrenditen einzufahren.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

21.07.2021 - Tim Rademacher - tr@zuercher-boersenbriefe.ch

 









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