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Der Messenger von Meta bleibt weiterhin auf der Liste von Gatekeeper-Apps und muss sich damit besonders scharfen Regeln unterwerfen

Durchsetzen kann Meta sich immerhin mit dem Marketplace

NTG24 - Der Messenger von Meta bleibt weiterhin auf der Liste von Gatekeeper-Apps und muss sich damit besonders scharfen Regeln unterwerfen

 

Bereits im Jahr 2023 stufte die EU-Kommission die Facebook-Mutter Meta als sogenannten Gatekeeper ein. Solche Unternehmen müssen sich auf Basis des Digital Markets Act (DMA) besonders scharfen Wettbewerbsregeln unterordnen. Der US-Konzern wollte das nicht auf sich sitzen lassen und ging zumindest in Teilen gegen die Entscheidung vor. Erfolge konnten vor einem EU-Gericht in den Niederlanden aber nur zum Teil erzielt werden.

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Entschieden wurde jüngst, dass der Messenger von Meta (US30303M1027) weiterhin den schärferen Regeln unterliegt. Das EU-Gericht kam zu dem Schluss, dass der Messenger ein eigenständiger Dienst und getrennt von Facebook sei. Dies werde nicht dadurch geändert, dass der Dienst integriert angeboten wird. Die Entscheidung der EU-Kommission wird damit bestätigt.

 

 

 

Meta wird daher auch in Zukunft für Intreroperabilität sorgen müssen. Das bedeutet, dass Nachrichten auch von Nutzern anderer Apps wie Signal oder Threema empfangen und gesendet werden können. Außerdem sind strengere Vorgaben beim Datenschutz vorgesehen. Unter anderem dürfen Daten aus dem Messenger nicht genutzt werden, um auf hauseigenen Plattformen wie Instagram passgenaue Werbung zu präsentieren.

Einen Erfolg konnte Meta immerhin hinsichtlich des Marketplace erringen. Allerdings verschwand jener bereits im vergangenen Jahr von der Liste, wie die „FAZ“ zu berichten weiß. Faktisch ändert sich nun also erst einmal nichts. Das Urteil könnte vor dem Europäischen Gerichtshof als nächsthöhere Instanz noch einmal nachverhandelt werden. Ob Meta diese Option ziehen wird, ist bislang nicht bekannt.

 

Meta muss sich beugen

 

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Für Meta ist das Urteil letztlich eine Niederlage, aber auch nur ein Nebenschauplatz. An der Börse findet das Thema nur wenig Beachtung. Umso größer sind die Hoffnungen darauf, dass Meta vom KI-Boom profitieren kann. Daran gab es zuletzt zwar auch den einen oder anderen Zweifel. Ein wertschätzender Kommentar von Nvidia-Chef Jensen Huang sorgte am Mittwoch aber wieder für bessere Stimmung. Die Meta-Aktie konnte ihren Kurs um 4,2 Prozent bis auf 622,98 US-Dollar steigern.

 

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04.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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