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Meta handelt sich Ärger mit ehemaligen Mitarbeitern ein und wird an der Börse aufgrund allgeminer Sorgen durchgereicht

Der Gegenwind bei Meta nimmt weiter zu

NTG24 - Meta handelt sich Ärger mit ehemaligen Mitarbeitern ein und wird an der Börse aufgrund allgeminer Sorgen durchgereicht

 

Um seine gigantischen Ausgaben für KI-Rechenzentren besser schultern zu können, spart Meta schon mal gerne an anderer Stelle. Im Frühjahr kam es zu einer gewaltigen Entlassungswelle, bei der zehn Prozent der Belegschaft auf die Straße gesetzt wurden. Womöglich hat sich der Facebook-Konzern dabei aber nicht an alle rechtlichen Bestimmungen gehalten.

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26 ehemalige Mitarbeiter ziehen gegen Meta (US30303M1027) vor Gericht, berichtet unter anderem „heise.de“. Dabei steht der Vorwurf im Raum, dass die Entlassungen auf Basis einer von KI erstellten Liste entstanden. Jene soll wohl vor allem bewertet haben, wie viele Token Mitarbeiter verbraucht haben, also wie intensiv Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz genutzt wurde.

 

 

 

Die Kläger werfen Meta vor, dass dabei auf besondere Umstände keine Rücksicht genommen wurde. So hätten beispielsweise Mütter im Mutterschutz oder krankgeschriebene Angestellte schlicht keine Tokens verbrauchen können. Meta sieht die Vorwürfe als unbegründet an und ließ wissen, dass die Entscheidungen zu Entlassungen auf Management-Ebene und nicht per KI getroffen wurden. Die Verhandlungen dürften hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Zweifel fängt sich Meta derweil auch an der Börse an. Dort werden allzu hohe Ausgaben für KI-Kapazitäten mittlerweile skeptischer gesehen. Meta sticht in dieser Hinsicht vielleicht noch etwas mehr hervor als manch anderer. Zwar verfügt der Konzern über gewaltige Einnahmen dank florierender Werbegeschäfte. Dennoch werden die Ausgaben für KI-Rechenzentren im laufenden Jahr sehr wahrscheinlich den operativen Cashflow übersteigen.

 

Meta rutscht ab

 

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinDie Anleger können nur darauf hoffen, dass derartige Anstrengungen sich auch eines Tages auszahlen mögen. Die Skepsis ist jedoch gewachsen, was die Aktie in die Tiefe befördert. Am gestrigen Donnerstag ging es um weitere 2,5 Prozent auf 664,54 US-Dollar abwärts. Nachbörslich setzte sich der negative Trend fort. Rekordkurse knapp unterhalb von 800 Dollar sind damit in weite Ferne gerückt.

 

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17.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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