Elon Musk klagt mal wieder gegen OpenAI und fordert auch von Microsoft eine milliardenschwere Wedergutmachung
Microsoft lässt sich nicht einschüchtern und reagiert mit einer Gegenklage
Einst war Elon Musk selbst am ChatGPT-Entwickler OpenAI beteiligt, heute gehört er zu den größten Kritikern des Unternehmens. Sichtbar wird dies nicht nur in Form immer wieder abfälliger Bemerkungen. Musk klagt auch gerne und nimmt bei einer neuerlichen Klage nun auch den OpenAI-Partner Microsoft ins Visier.
Im Raum steht der Vorwurf, dass Musk mit einer Investition von 38 Millionen US-Dollar zur Anfangszeigt etwa 60 Prozent der Summen aus den ersten Finanzierungsrunden für OpenAI beigesteuert habe. Außerdem habe Musk seine eigenen Fähigkeiten und Kontakte in die Waagschale geworfen. Vom Tesla-Chef beauftragte Sachverständige kommen nun zum Schluss, dass Musk ein Anteil zwischen 65,5 Milliarden und 109,4 Milliarden Dollar von OpenAI zustehen würde.
Beklagt wird sich außerdem darüber, dass OpenAI seine ursprüngliche Vision eines philanthropischen Ansatzes aus den Augen verloren habe. Davon habe insbesondere der Großinvestor Microsoft (US5949181045) profitiert, von dem Musk sich eine Summe zwischen 13,3 und 25,1 Milliarden Dollar erwartet. Nicht erwähnt wird in der Klageschrift, dass Musk selbst bereits im Jahr 2017 darauf drängte, aus OpenAI ein gewinnorientiertes Unternehmen werden zu lassen.
OpenAI und Microsoft reagierten einigermaßen gelassen auf die Klage, bezeichneten diese als haltlos und kündigten ihrerseits eine Gegenklage an. Die meisten Experten halten die Erfolgsaussichten von Elon Musk für verschwindend gering. Interessanterweise kommt selbst Musks eigener KI-Chatbot in Form von Grok zu diesem Schluss.
Microsoft bleibt entspannt
Es drängt sich noch immer der Eindruck auf, dass Elon Musk vor allem frustriert darüber ist, bei OpenAI nicht länger am Ball geblieben zu sein. Dass er nun Milliarden erwartet, obschon er doch einst in ein gemeinnütziges Unternehmen investierte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. So die Justiz in den USA noch halbwegs funktionieren mag, kann sich Microsoft schon beinahe sicher darüber sein, das Ganze abschmettern zu können. Dementsprechend blieben Unternehmen und Anleger auch sehr entspannt. Der Aktienkurs legte am Freitag um 0,7 Protzen auf 459,86 Dollar zu.
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19.01.2026 - Christian Teitscheid

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