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Die Zusammenarbeit zwischen OpenAI und Amazon wird von Microsoft kritisch beäugt und eine Klage scheint nicht ausgeschlossen zu sein

Bricht OpenAI Verträge mit Microsoft?

NTG24 - Die Zusammenarbeit zwischen OpenAI und Amazon wird von Microsoft kritisch beäugt und eine Klage scheint nicht ausgeschlossen zu sein

 

Schon sehr früh investierte Microsoft im großen Stil in den ChatGPT-Entwickler OpenAI und sicherte sich damit Zugang zur Technologie des KI-Unternehmens. Letzteres will sich in Zukunft aber nicht exklusiv an einen Partner binden. Vereinbart wurde vor Kurzem eine Zusammenarbeit mit Amazon. Der Online-Gigant will mit 50 Milliarden US-Dollar bei OpenAI einsteigen.

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Genau das scheint Microsoft (US5949181045) jedoch ein Dorn im Auge zu sein. Wie die „Financial Times“ unter Verweis auf drei Insider berichtet, könnte aus Redmond wohl sogar eine Klage gegen den Partner OpenAI anstehen. Man kenne die Verträge und werde OpenAI verklagen, so jene gebrochen werden, heißt es dazu von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person.

Keines der drei Unternehmen wollte sich bisher zu den Berichten äußern. Offenbar wird auch noch eine außergerichtliche Lösung angestrebt. Wie weit entsprechende Gespräche fortgeschritten sein mögen, ist jedoch nicht überliefert. Für Microsoft waren Milliardeninvestments bei OpenAI vor allem eine Möglichkeit, um sich technologische Vorsprünge zur Konkurrenz zu erkaufen. Dementsprechend wäre es nicht verwunderlich, sollte Redmond eben solche seinen Mitbewerbern möglichst verwehren wollen.

 

 

 

Wenig erfreut dürfte Microsoft auch darüber sein, dass Amazon als exklusiver externer Cloud-Anbieter für OpenAIs neue KI-Agenten-Plattform Frontier ausgewählt wurde. Dort würde Microsoft mit Azure wahrscheinlich ebenfalls gerne ein Wörtchen mitreden. Welche Forderungen im Fall der Fälle auf OpenAI zukommen könnten, bleibt unklar. Angesichts des angestrebten Börsengangs dürfte man einen Prozess aber eher vermeiden wollen.

 

Verzweiflung bei Microsoft?

 

Microsoft mag mit einer möglichen Klage lediglich sein gutes Recht aus Verträgen schützen. Dennoch entsteht an der Börse ein wenig der Eindruck, als würde sich bei dem Software-Giganten ein wenig Verzweiflung breitmachen. Im KI-Bereich bekleckerte man sich nicht immer nur mit Ruhm; beim Betriebssystem Windows mussten Funktionen zum Teil schon wieder zurückgeschraubt werden. Die großen Fortschritte im professionellen Bereich scheinen derweil andere zu machen. Die Anleger verlieren etwas die Zuversicht und der Aktienkurs gab seit Jahresbeginn um fast 20 Prozent bis auf 389,02 Euro zu Handelsschluss am Donnerstag nach.

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20.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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