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Die US-Behörden schreiten ein und Hims & Hers tritt von Plänen zu günstigen Nachahmerprodukten zurück, dennoch will Novo Nordisk vor Gericht ziehen

Novo Nordisk verzeichnet endlich Erfolge im Kampf gegen Nachahmer

NTG24 - Die US-Behörden schreiten ein und Hims & Hers tritt von Plänen zu günstigen Nachahmerprodukten zurück, dennoch will Novo Nordisk vor Gericht ziehen

 

Dass Novo Nordisk mit seinen Abnehmpräparaten in den letzten Jahren weniger Geld verdiente, als eigentlich möglich gewesen wäre, ist zu nicht unwesentlichen Teilen auf Nachhamerprodukte zurückzuführen. Das war in den USA aufgrund einer akuten Mangellage eine Weile lang üblich und erlaubt. Apotheken konnten beim sogenannten Compounding selbst Kopien patentierter Medikamente herstellen.

Der Telemedizin-Konzern Hims & Hers wollte das Ganze kürzlich auf die Spitze treiben. Ende vergangener Woche wurde angekündigt, eine günstigere Variante der erst vor Kurzem eingeführten Wegovy-Tablette von Novo Nordisk (DK0062498333) anbieten zu wollen. Der Preis für eine Monatsration sollte deutlich unter jenen des dänischen Herstellers liegen. Das wurde den Aufsichtsbehörden dann aber doch etwas zu dreist.

 

 

 

Die Gesundheitsbehörde FDA stoppte die Pläne flugs; Hims & Hers verkündete den Abbruch der Pläne nach „konstruktiven Gesprächen“ mit Interessensgruppen, wie unter anderem im „Handelsblatt“ zu lesen ist. Novo Nordisk geht das aber noch lange nicht genug.

Der dänische Pharmakonzern pocht auf ein generelles Verkaufsverbot entsprechender Präparate und will dieses im Rahmen einer Patentklage erwirken. Nach schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit möchte man sich auf diesem Wege offensichtlich bereits für die Zukunft absichern. Nach dem Einschreiten der FDA im jüngsten Fall scheinen die Erfolgsaussichten nicht gering zu sein.

 

Die Novo Nordisk-Aktie springt an

 

An der Börse wird aber erst einmal der aktuelle Erfolg gefeiert. Das Risiko eines akuten Preiskampfs tritt in den Hintergrund und Novo Nordisk bleibt für den Moment der einzige Anbieter von Abnehmtabletten auf Basis von Semaglutid. Die Aktie reagierte darauf am Montag mit Aufschlägen von 5,3 Prozent. Ausruhen kann sich der Konzern indes nicht. Denn Eli Lilly steht mit einem eigenen Präparat bereits in den Startlöchern. Experten rechnen mit einer Zulassung im Laufe der kommenden Monate.

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10.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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