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Nvidia greift wohl Openclaw an, Analysten sehen Einstiegschancen bei Bayer, Novo Nordisk hat wieder Ärger mit der FDA und Rheinmetall sorgt für Spannung

Anleger und Analysten wagen einen Blick in die Glaskugel

NTG24 - Nvidia greift wohl Openclaw an, Analysten sehen Einstiegschancen bei Bayer, Novo Nordisk hat wieder Ärger mit der FDA und Rheinmetall sorgt für Spannung

 

Die Zeiten an der Börse bleiben unsicher, der Krieg im Iran sorgt für Kursschwankungen und die Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu diesem Thema sind so zuverlässig wie Schrödingers Katze. Anlegern bleibt da im Prinzip gar nichts anderes übrig, als selbst bei kurzfristigen Entwicklungen munter zu spekulieren. Genau das passiert auch und es wird über Zahlen, Kursentwicklungen und mögliche Sensationen gerätselt.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeLetzteres könnte laut einem Bericht von „Wired“ wohl schon in wenigen Tagen der Chiphersteller Nvidia (US67066G1040) liefern. Gerüchten zufolge soll jener an einem eigenen KI-Agenten-System werkeln, welches auf Angriffskurs zu Openclaw gehen soll. Im Vorfeld hat es angeblich Gespräche mit Unternehmen wie Salesforce und Adobe gegeben und es soll eine deutlich höhere Sicherheit geboten werden. Die Vorstellung des Ganzen wird am 15. März im Rahmen von Nvidias Entwicklerkonferenz erwartet.

 

 

 

Natürlich hält sich Nvidia selbst dazu bedeckt und so bleibt offen, was an den Gerüchten dran sein mag. Den Anlegern gefällt die Vorstellung aber durchaus. Denn die Dominanz des Konzerns bei KI-Chips leitet sich nicht nur aus der Leistungsfähigkeit seiner KI-Chips, sondern zu nicht unwesentlichen Teilen auch aus einer Überlegenheit auf Softwareseite ab. Gelänge ein Angriff auf Openclaw, würden sich ganz neue Möglichkeiten ergeben. Der Nvidia-Aktie bescherten die Gerüchte am Dienstag ein Kursplus von 1,2 Prozent auf 184,77 US-Dollar.

 

Kaufchance bei Bayer?

 

Etwas bodenständiger sind die Spekulationen der Analysten von Barclays zur Aktie von Bayer (DE000BAY0017). In einer neuen Studie beschäftigen die Experten sich abermals mit einem eher schwachen Ausblick, stellen aber die Causa Glyphosat klar in den Vordergrund. Das Kursziel sinkt leicht von 50 auf 48 Euro, die Empfehlung lautet jedoch weiterhin auf „Overweight“.

Die Analysten sprechen sogar explizit von Einstiegsmöglichkeiten, nachdem die Bayer-Aktie in der zweiten Februarhälfte eine herbe Korrektur erleben musste. Kann der Konzern sich der Rechtsstreitigkeiten um Glyphosat entledigen, so wäre tatsächlich mit viel Auftrieb an der Börse zu rechnen. Entschieden ist diesbezüglich aber noch nichts. Es bleibt vor allem eine Entscheidung des US Supreme Court abzuwarten, die für Juni erwartet wird. Etwas mehr Zuversicht machte sich im gestrigen Handel schon mal breit und der Kurs zog um 5,4 Prozent auf 39,62 Euro an.

 

Novo Nordisk: Verschwiegen?

 

Allgemein erlebten die Börsen am Dienstag eine Erholung nach heftigen Verlusten zum Wochenbeginn. Die Aktie von Novo Nordisk (DK0062498333) konnte davon allerdings nicht profitieren. Dort ging es um weitere 3,8 Prozent auf 32,95 Euro abwärts. Die US-Zulassungsbehörde FDA dürfte daran nicht ganz unbeteiligt sein. Jene hat den dänischen Pharmakonzern wieder einmal im Visier.

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Vorgeworfen wird Novo Nordisk, schwerwiegende vermutete Nebenwirkungen bei Patienten zu melden, welche Abnehmmedikamente des Unternehmens auf Basis von GLP-1 zu sich genommen hatten. Angeführt werden zwei Todesfälle sowie ein Selbstmord im Zusammengang mit dem Wirkstoff Semaglutid, der sich in den Präparaten Ozempic und Wegovy findet. Novo Nordisk scheint auf die Vorwürfe bislang nicht reagiert zu haben.

 

Spannung bei Rheinmetall

 

Bei der Aktie von Rheinmetall (DE0007030009) geht es dieser Tage eher ruhig zu und die Eskalation im Nahen Osten brachte dem Papier bislang keinen neuen Rückenwind ein. Anscheinend hat sich herumgesprochen, dass das Unternehmen nicht von jedem neuen Konflikt automatisch profitieren kann. Zudem machen sich schon seit einer Weile Zweifel an der hohen Bewertung breit und ob Rheinmetall in jene tatsächlich noch hineinwachsen kann.

Neue Signale in dieser Hinsicht wird es schon heute zu sehen geben, wenn der Rüstungskonzern seine neuesten Zahlen vorlegt. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels war das noch nicht der Fall. Doch was auch immer Rheinmetall zu bieten haben wird: es könnte darüber entscheiden, ob der Knoten endlich platzt und die Kurse wieder höhere Regionen erklimmen oder ob die Unterstützung bei 1.600 Euro sich doch noch auflöst. Vielleicht bleibt es auch im Rahmen der Erwartungen und die Lage bleibt ruhig. Im Vorfeld macht sich ein wenig Vorfreude bemerkbar, ohne dass die Rheinmetall-Aktie über Gebühr aufwerten würde.

 

Keine Verschnaufpausen

 

Obschon die Ölpreise sich nach ihrer kleinen Explosion wieder etwas eingependelt haben, bleibt die Lage an den Märkten sehr angespannt. Die Börsianer können weiterhin nur auf Sicht fahren und manch einer erwartet permanent den nächsten Eisberg. Zeit zum Ausruhen bleibt da nur wenig. Die nächste Überraschung, ob angenehm oder unangenehm, könnte schon kurz bevorstehen.

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11.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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