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Nvidia investiert munter weiter und schreibt Rekordgewinne, doch die Warnungen vor einem möglichen Absturz verschwinden nicht

Wer wird bei Nvidia Recht behalten?

NTG24 - Nvidia investiert munter weiter und schreibt Rekordgewinne, doch die Warnungen vor einem möglichen Absturz verschwinden nicht

 

Ein Ende des KI-Booms kann Nvidia selbst weiterhin nicht erkennen. Der wertvollste Konzern der Welt rechnet für die Zukunft mit weiterem Wachstum und nimmt fleißig Geld in die Hand, um eben jenes anzukurbeln. Kürzlich kündigte Konzernchef Jensen Huang Investitionen von 100 und „bald“ 150 Milliarden US-Dollar in seiner Heimat Taiwan an. Dort sei das „Epizentrum“ der KI-Revolution zu finden.

Auch wenn Nvidia (US67066G1040) für diese Investitionen keinen genauen Zeitrahmen nannte, so sind die Summen dennoch schwindelerregend. Der US-Konzern rückt damit auch näher zu wichtigen Zulieferern wie TSMC heran. Investiert wird bei Nvidia aber auch in zahlreiche weitere Unternehmen, nicht wenige davon sind die eigenen Kunden. Genau das wird von einigen Beobachtern eher skeptisch betrachtet.

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Zu den Zweiflern gehört unter anderem der bekannte US-Investor Michael Burry, der sich einst mit Wetten auf einen Crash des US-Immobilienmarktes einen Namen machte. Die Geschichte wurde mit dem Titel „The Big Short“ verfilmt. Bereits im vergangenen Jahr setzte Burry auf einen Crash im KI-Sektor. Mit einem Post bei Substack legte er kürzlich noch einmal nach.

 

Nvidia vor dem Absturz?

 

Erkennen kann Burry bei Nvidia einige Warnsignale. Dazu zählt er, dass der Anteil der drei aktivsten Firmen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 56 Prozent aus dem vierten Quartal 2025 auf 64 Prozent im ersten Quartal 2026 anstieg. Außerdem stellt Burry fest, dass eine Großbestellung vorgezogen worden sei, was Verzerrungen bei Lagerbeständen nach sich ziehen könnte.

Mit einem Crash innerhalb kürzester Zeit rechnet Burry nicht zwingend. Sollte das Kartenhaus zum Einsturz kommen, könnte es seiner Ansicht nach aber schnell hässlich werden. Es stünden auf der Käuferseite nur wenige bereit, welche im Falle von größeren Abverkäufen zugreifen würden. Daher könnte ein Einbruch noch stärker als im Jahr 2021 ausfallen, als die Nvidia-Aktie zeitweise um zwei Drittel an Wert verlor.

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29.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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