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Schafft die Aktie von Sartorius die Bodenbildung?

Bodenbildung bei der Aktie von Sartorius?

NTG24 - Schafft die Aktie von Sartorius die Bodenbildung?

 

Das laufende Jahr steht bislang für die Aktie des Pharmaausrüsters Sartorius im Zeichen der Konsolidierung der vorangegangenen starken Kursgewinne. In den letzten Wochen hat allerdings die Abwärtsdynamik deutlich nachgelassen, und es zeigen sich deutliche Anzeichen einer Bodenbildung. Die Aktie hat mittelfristig weiter solides Aufwärtspotenzial.

Charttechnisch begann das laufende Jahr für die Aktie von Sartorius (DE0007165607) alles andere als berauschend. Schon deutlich vor dem Schwächeanfall des Gesamtmarktes nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine fiel der Titel durch eine relative Schwäche auf. Seit dem am 03.01.2022 markierten Jahreshoch bei 505 Euro gab die Aktie bis zum 09.05.2022 bis auf 279 Euro und damit knapp 45 % nach.

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Werbebanner WikifolioDas Unternehmen Sartorius AG ist auf die Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten für die Pharma-, Chemie-und Lebensmittelindustrie fokussiert. Außerdem entwickelt das Unternehmen mechatronische Geräte für industrielle und Laboranwendungen. Rund drei Viertel des Umsatzes werden mit biotechnologischen Ausrüstungen erwirtschaftet, zu der insbesondere Systeme für die Fermentation, Filtration, Membran-Chromatographie und der Lagerung von Flüssigkeiten gehören. Daneben werden Laborprodukte und Labordienstleistungen vertrieben.

Die Extra-Dynamik im Zuge der Corona-Pandemie bescherte auch der Aktie von Sartorius einen Extraschub, der mit einem steilen Anstieg des Aufwärtstrend-Winkels einherging. Denn seit dem Tief des Corona-Crashs im März 2020 bei 145 Euro legte der Titel bis zu seinem Allzeithoch im September 2021 bis auf 834 Euro und damit um 475 % in 18 Monaten zu.

Die Normalisierung des weiterhin dynamischen Geschäftes wurde dann auch in den Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2022 deutlich.

Allerdings reichte es nicht, um sich signifikant von der Abwärtsbewegung des Gesamtmarktes abzusetzen. Wie Chart 1 verdeutlicht, ist der mittelfristige Abwärtstrend der Aktie seit dem Jahrestief am 09.05.2022 in eine Seitwärtsbewegung übergegangen, in der kein wirklicher Verkaufsdruck aus Gewinnmitnahmen mehr zu erkennen ist.

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Zwar fehlt eine hohe Symmetrie eines Bodens, jedoch könnte die Aktie in dieser Woche sehr wohl einen zweiten Teilboden eines Doppelbodens gebildet haben. Dabei wäre nun ein erneuter Anstieg bis zu dessen Nackenlinie (obere blaue Horizontale) bei 368 Euro zu erwarten, dem zur Erhöhung der Symmetrie ein nochmaliger kleinerer Rückgang folgen sollte, der aber in der Nähe des Zwischentiefs vom 08.03.2022 bei 301,50 Euro zum Stehen kommen sollte.

 

Sartorius auf TradingView

 

Dass die Chancen dafür aus langfristiger Perspektive nicht schlecht stehen, zeigt auch ein Blick auf die Entwicklung des Aktienkurses seit 2014 in Chart 2. Dabei wird deutlich, dass die explosive Anstiegsphase des Aktienkurses zwischen Juli und September 2021 einer charttechnischen Fahnenstange gleicht, die vor einem weiteren Anstieg eine entsprechende Konsolidierung der Gewinne einfordert.

 

Sartorius auf TradingView

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDas mit dem Bruch des rot markierten mittelfristigen Aufwärtstrends ausgelöste Abwärts-Momentum dürfte nach einer knappen Kurshalbierung nun größtenteils abgearbeitet sein. Auch aus dieser Perspektive hat die Aktie gute Chancen auf eine Bodenbildung in der Nähe des aktuellen Kursniveaus.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

25.06.2022 - Arndt Kümpel

Unterschrift - Arndt Kümpel

 

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