als .pdf Datei herunterladen

TSMC will in seiner zweiten japanischen Fabrik wohl kleinere Strukturbreiten verwenden, was als gute Nachricht verstanden werden darf

Statt 6 nm soll wohl direkt der N3-Prozess zum Einsatz kommen

NTG24 - TSMC will in seiner zweiten japanischen Fabrik wohl kleinere Strukturbreiten verwenden, was als gute Nachricht verstanden werden darf

 

TSMC wird immer internationaler und stampft dieser Tage nicht nur in den USA neue Chipfabriken aus dem Boden. Auch in Japan entsteht das mittlerweile zweite Werk des Auftragsfertigers. Dabei haben die Pläne sich zuletzt anscheinend etwas geändert, allerdings nur zum Guten.

Laut einem Bericht der japanischen Zeitung „The Yomiuri Shimbun“ soll TSMC (US8740391003) bei der einer neuen Anlage der Fab 23 für das Joint Venture Japan Advanced Semiconductor Manufacturing (JASM) direkt auf einen 3-nm-Prozess setzen. Zuvor waren 6 nm angedacht. Technisch gesehen entsprechen die Angaben heute zwar nicht mehr den tatsächlichen Strukturbreiten. Es bleibt aber dabei, dass weniger immer besser ist.

Anzeige:

Banner Zürcher Börsenbriefe Sonderaktion 4

 

 

 

Der N3-Prozess erlaubt die Fertigung von leistungsstärkeren und effizienteren Chips und wird auch bei aktuellen KI-Beschleunigern verwendet. Tatsächlich gehört der Prozess mit zum Besten, was TSMC derzeit anzubieten hat. Dementsprechend sind die Margen hoch, sodass die Anpassung in Japan als positive Neuigkeit zu verstehen ist. Das Joint Venture hinter der Anlage sagt dem taiwanischen Unternehmen einen Anteil von 86,5 Prozent zu. Die Krümel verteilen sich auf Sony, Denso und Toyota.

Offen gelassen wurde anscheinend, ob und wie sich das Ganze auf die Kosten auswirken wird. Offiziell bleibt es bei 17 Milliarden US-Dollar für den neuen Standort, was Experten für eine 3-nm-Fabrik jedoch als erstaunlich günstig ansehen. Es lässt sich also nicht ausschließen, dass TSMC eventuell etwas mehr Geld in die Hand nehmen muss. Erlauben kann der Konzern sich das aber weitgehend schmerzfrei.

 

TSMC bleibt an der Spitze

 

Anzeige:

Werbebanner Zürcher BörsenbriefeTSMC lässt weiterhin die Muskeln spielen und weitet die Produktion seiner überlegenen Fertigung munter aus. Gerade im High-End-Bereich wird es so schnell wohl keine ernsthafte Alternative geben. Jeder weitere 3-nm-Standort dürfte die Bilanzen weiter voranbringen und damit aus Anlegersicht erfreuliche Neuigkeiten produzieren. Latente Zweifel am KI-Boom sorgen allerdings dafür, dass die TSMC-Aktie aktuell leicht unter Druck steht. Am Freitagmorgen startete das Papier mit Abschlägen von 1,1 Prozent in den hiesigen Handel.

 

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. - hier weiterlesen...

 

06.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)