Der Cyberangriff auf Rockstar fördert Informationen zutage, welche den Anlegern von Publisher Take-Two gut gefallen dürften
GTA 5 ist noch immer eine große Cash Cow für Take-Two
Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass GTA-Entwickler Rockstar Games von Hackern angegriffen wurde. Die Angreifer konnten dabei wohl einige Daten erbeuten, welche vom Unternehmen jedoch als unbedeutend eingestuft wurden. Auf Lösegeldforderungen ging man offensichtlich nicht ein, sodass der Datensatz mittlerweile veröffentlicht wurde.
Schlechte Neuigkeiten bedeutet das für Take-Two (US8740541094) bisher nicht. Ein Nutzer im GTA-Forum machte sich die Mühe, die veröffentlichen Finanzdaten zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen vor allem, dass das mittlerweile fast 13 Jahre alte Spiel GTA 5 noch immer schwindelerregende Umsätze generiert.
Im Zeitraum von September 2025 bis April 2026 generiert der betagte Titel im Schnitt 9,5 Millionen US-Dollar pro Woche und damit rechnerisch rund eine halbe Milliarde Dollar jährlich. Das sind Summen, von denen die meisten anderen Spielekonzerne selbst bei brandneuen Veröffentlichungen nicht einmal zu träumen wagen würden. Das meiste Geld verdienen Rockstar dabei mit PlayStation-Spielern aus den USA.
Gleichzeitig zeigt sich durch die Informationen auch, dass keine Nutzerdaten oder Leaks zu GTA 6 abgegriffen werden konnten. Daher konnten Rockstar und Take-Two auch recht entspannt auf die Angelegenheit blicken. Kurz vor dem Release von GTA 6 im November untermauert das Ganze noch einmal das gigantische Potenzial des vermutlich größten Franchises im Entertainment-Business.
Neue Vorfreude bei Take-Two
Erleichtert nahmen die Anleger zur Kenntnis, dass der Rockstar-Hack keine ernsthaften Folgen hat und sich auch nicht auf den Release von GTA 6 im November auswirkt. Erfreut wird zudem vernommen, welche enormen Summen der Vorgänger noch bis heute umsetzen kann. Das schürt die Hoffnung auf den nächsten gigantischen Erfolg. Die Take-Two-Aktie reagierte am Mittwoch mit Kursgewinnen von 4,4 Prozent, was den Kurs auf 214,15 Dollar befördern konnte.
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16.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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