als .pdf Datei herunterladen

Eine Hackergruppe erbeutet wohl Daten des GTA-Entwicklers Rockstar, doch allzu dramatisch scheint das für Publisher Take-Two nicht zu sein

Die Take-Two-Aktie reagiert nicht weiter auf den Vorfall

NTG24 - Eine Hackergruppe erbeutet wohl Daten des GTA-Entwicklers Rockstar, doch allzu dramatisch scheint das für Publisher Take-Two nicht zu sein

 

Obschon die Aktie von Take-Two in jüngerer Vergangenheit ordentlich Federn lassen musste, liegen noch immer große Hoffnungen auf dem Titel. Insbesondere der für November angepeilte Launch des Mega-Blockbusters „GTA 6“ wird an der Börse mit Spannung erwartet. Die größte Sorge vieler Anleger ist dabei wahrscheinlich, dass es zu einer erneuten Verschiebung kommen könnte.

Anzeige:

Banner Zürcher Börsenbriefe Sonderaktion 4

 

Zweimal musste Take-Two (US8740541094) den Veröffentlichungstermin von GTA 6 bereits verschieben. Nun tauchten Meldungen auf, dass Entwickler Rockstar Games zum Angriff eines Hackerangriffs wurde. Dies bestätigte das Unternehmen zwischenzeitlich auch gegenüber der „FAZ“. Allerdings scheinen sich daraus keine Auswirkungen auf die Entwicklung zu ergeben.

Laut Rockstar selbst konnten die Hacker lediglich „eine begrenzte Menge unerheblicher Unternehmensinformationen“ erbeuten. Verlangt wird eine Lösegeldzahlung. Sollte jene ausbleiben, so sollen die Informationen am heutigen Dienstag öffentlich gemacht werden. Ob Rockstar oder Take-Two mit den Angreifern in Kontakt stehen, ist nicht bekannt. Offen bleibt daher auch, ob man sich auf die Erpressung einlassen wird.

 

 

 

Rockstar Games betontet weiterhin, dass keine Kundendaten von dem Angriff betroffen seien. So dies zutreffen mag, scheint die Angelegenheit tatsächlich eher vernachlässigbar zu sein. Eine gute Nachricht ist ein erfolgreicher Hacker-Angriff zwar nie. Doch je weniger sensibel erbeutete Daten sind, desto eher ist es für Unternehmen und Anleger zu verkraften.

 

Take-Two: Bleibt es dabei?

 

Anzeichen für eine weitere Verschiebung von GTA 6 ergeben sich für den Moment nicht. Take-Two-Chef Strauss Zelnick betonte vor einigen Wochen noch einmal, dass es beim November bleiben soll. Die Hoffnungen für das Gangster-Epos könnten größer kaum sein. Viele Beobachter erwarten sich nicht nur Milliardenumsätze für Take-Two, sondern auch eine Wiederbelebung für die gesamte Branche. Letztere schwächelt seit einer Weile etwas, was auch Kursverluste bei der Take-Two-Aktie von knapp 20 Prozent seit Jahresbeginn erklärt.

Anzeige:

Banner Stauder

 

Take-Two Interactive-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten Take-Two Interactive-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Take-Two Interactive-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu Take-Two Interactive - hier weiterlesen...

 

14.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)