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TeamViewer blickt auf ein katastrophales Jahr zurück

Wird jetzt alles besser?

NTG24 - TeamViewer blickt auf ein katastrophales Jahr zurück

 

Im an und für sich weiterhin starken Tech-Segment gab es im letzten Jahr kaum eine Aktie, die derart schwer enttäuschte wie jene von TeamViewer. Nach der einen oder anderen fragwürdigen Entscheidung im Management bekamen es viele schon mit ersten Zweifeln zu tun. Als dann schließlich die Prognosen nach unten angepasst werden mussten, und das nicht zu knapp, kam es schließlich zum Massenexodus.

Unter dem Strich blicken die Anteilseigner im Jahr 2021 auf Kursverluste von knapp 75 Prozent und gleich mehrere neue Allzeit-Tiefs. Das lässt sich selbst mit viel Fantasie nicht mehr schönreden, TeamViewer (DE000A2YN900) ist schlicht im Kurskeller angekommen. Anzeichen einer Erholung gab es zuletzt nicht. Zum Jahresende verpassten die Bullen die Chance, die 12-Euro-Marke zu verteidigen und mussten einen Rückschlag auf 11,82 Euro hinnehmnen.

Das mag noch ein Stückchen über dem letzten Rekordtief bei 10,75 Euro liegen. Das ist dann aber auch schon so ziemlich die einzige postive Nachricht, die es dieser Tage zu vermelden geben könnte. Davon abgesehen bleibt der Druck auf dem Papier weiterhin hoch und auch das neue Jahr beginnt mit einer eher verhaltenen Stimmung.

Retten können Optimisten sich für den Moment lediglich noch in den langfristigen Ausblick. Denn an und für sich operiert TeamViewer in einem stark wachsenden Markt und die Bedeutung der eigenen Software-Lösungen dürfte in den nächsten Jahren nur weiter zunehmen. Dummerweise ist man dabei aber längst nicht allein auf weiter Flur und ob der Konzern sich gegen die Konkurrenz behaupten können wird, daran gibt es immer mehr offene Zweifel.

 

TeamViewer muss wieder punkten

 

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Werbebanner ISIN-WatchlistRosige Versprungen allein werden TeamViewer von hier aus nicht mehr allzu weit in die Höhe helfen. Vielleicht versuchen die Käufer sich nochmal daran, die Kurse über 12 oder sogar 13 Euro zu bewegen. Zu viel mehr dürfte die Aktie aber aus eigener Kraft kaum fähig sein. Was es jetzt braucht, sind belastbare Zahlen und ein positiverer Ausblick in die absehbarer Zukunft. Solange es an solchen nicht unwichtigen Details mangelt, bleibt die Ausgangslage schlecht.

 

03.01.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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