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Aufgrund mauer Nachfrage und weggefallener Subventionen zieht Toyota beim LF-ZC die Reißleine

Auch bei Toyota verlieren E-Autos an Strahlkraft

NTG24 - Aufgrund mauer Nachfrage und weggefallener Subventionen zieht Toyota beim LF-ZC die Reißleine

 

Im kommenden Jahr wollte Toyota bei seiner Marke Lexus eigentlich auf Angriffskurs im elektrischen Segment gehen. Der LF-ZC sollte mir günstigen Batterien, schnellen Ladezeiten und neuen Technologien für Aufsehen sorgen. Daraus wird nun aber nichts. Das Projekt wurde ersatzlos gestrichen.

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Darüber berichtete unter anderem die „Automobilwoche“. Entschieden hat sich Toyota (JP3633400001) für den Schritt aufgrund einer schwachen Nachfrage und weggefallenen Subventionen auf dem wichtigen US-Markt. Dort hat die aktuelle Regierung unter Donald Trump Elektroautos mehr oder minder den Kampf angesagt. Von Joe Biden eingeführte Subventionen wurden mittlerweile vollständig gestrichen. Das macht nicht nur Toyota das Leben schwerer.

 

 

 

Erstmals vorgestellt wurden Konzepte für den elektrischen Lexus im Jahr 2023. Damit geht eine lange Reise letztlich erfolglos zu Ende. Fraglich erscheint dadurch auch, ob Toyota weiterhin am Ziel festhält, im laufenden Jahr 1,5 Millionen Elektroautos abzusetzen. Branchenweit ziehen sich die Hersteller aus dem Segment zurück, da außerhalb Europas das Wachstum zu wünschen übriglässt. In hiesigen Gefilden macht hingegen die Konsumflaute den Autobauern zu schaffen.

Auch die Konkurrenz hat ihre Strategie bereits umgestellt, was zuweilen enorme Abschreibungen nach sich zog. Ob solche nun auch bei Toyota zu erwarten sind, bleibt noch offen. Die Anleger scheinen sich aber schon mal auf schlechte Neuigkeiten vorzubereiten. Die Toyota-Aktie gab am Montag um 4,5 Prozent auf 2.906 Yen nach.

 

Toyota auf dem absteigenden Ast?

 

Mit den heutigen Verlusten verliert Toyota den Titel als wertvollstes japanisches Unternehmen an die Softbank, was die Anleger freilich zusätzlich schmerzt. Es setzt sich ein Abwärtstrend fort, der sich nun schon seit Anfang März beobachten lässt und damit mit dem Irankrieg korreliert. Zuvor schlug sich Toyota in einem schwierigen Marktumfeld noch recht gut. Befürchtet wird nun allerdings, dass hohe Ölpreise, gestörte Lieferketten und Inflation für weiteren Gegenwind sorgen werden. Mit einem eingestellten Projekt strahlt Toyota nicht unbedingt Stärke aus.

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01.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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