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Aufgrund der durch den Iran-Krieg ausgelösten Krise stoppt Unilever weltweit Neueinstellungen für wenigstens drei Monate

Die Skepsis unter den Anlegern von Unilever wächst

NTG24 - Aufgrund der durch den Iran-Krieg ausgelösten Krise stoppt Unilever weltweit Neueinstellungen für wenigstens drei Monate

 

Der Krieg im Nahen Osten hat nicht nur zu massiven Preissteigerungen bei Öl und Gas geführt, sondern auch diverse Lieferketten durcheinandergewirbelt und die Sorge vor Inflation und Zinsen wieder aufflammen lassen. Nach nun rund vier Wochen können die Börsenkonzerne das Ganze nicht länger ignorieren und aussitzen. Immer häufiger gibt es derzeit konkrete Reaktionen auf die Entwicklungen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Konsumgüterkonzern Unilever (GB00BVZK7T90) kündigte gestern an, mit sofortiger Wirkung einen mindestens dreimonatigen unternehmensweiten Einstellungsstopp zu verhängen. Die Maßnahme gilt weltweit und kommt zusätzlich zu einem bereits laufenden Sparprogramm, welches den Abbau von rund 7.500 Stellen vorsieht. Begründet wird das Ganze explizit mit dem Krieg in Nahost, welcher erhebliche Herausforderungen für die kommenden Monate mit sich bringe.

Nahezu zeitgleich kündigte Unilever an, einen Großteil seines Lebensmittelgeschäfts an McCormick veräußern zu wollen. 15,7 Milliarden Dollar in bar sowie eine noch nicht bezifferte Aktienkomponente sollen dafür fließen. Das kam an den Märkten jedoch nicht gut an und der zu erwartende Gegenwind aufgrund des Iran-Konflikts trieb die Anleger zusätzlich in die Defensive.

 

 

 

Die Unilever-Aktie gab am Dienstag um etwas mehr als sieben Prozent bis auf 48,71 Euro und erreichte auf Schlusskursbasis ein neues 52-Wochen-Tief. Im frühen Handel am Mittwoch ergeben sich bisher trotz wieder niedrigerer Ölpreise und Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende bislang keine Aussichten auf eine Trendwende.

 

Unilever ohne Wachstumsimpulse

 

Unilever scheint vor allem den Sparkurs voranzutreiben und sich damit auf weitere Rückgänge einzustellen. Das mag aus unternehmerischer Sicht sogar der richtige Weg sein. Dennoch wird die Aktie damit für Anleger eher unattraktiver. Denn mit oder ohne Sparmaßnahmen sind die Aussichten für Aktionäre bei einem Schrumpfkurs schlicht wenig erfreulich, sodass für den Moment noch immer die Bären am längeren Hebel sitzen.

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01.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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