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Morgan Stanley und Bank of America mit gutem zweitem Quartal – Kann sich die Deutsche Bank behaupten ?

Zinserhöhungen sorgen für Euphorie bei den Großbanken

NTG24 - Morgan Stanley und Bank of America mit gutem zweitem Quartal – Kann sich die Deutsche Bank behaupten ?

 

Die amerikanischen Banken eröffnen die Berichtsaison für das zweite Quartal 2023. Während die Bank of America mit deutlichem Gewinnplus überzeugt, enttäuscht Morgan Stanley aufgrund von schwach anlaufenden Fusionen.

Aufgrund deutlich gestiegener Zinsen hat die Bank of America (US0605051046) im zweiten Quartal ein durchaus positives Quartal vermelden können. Die Großbank konnte ein Gewinnwachstum von 19 % erzielen und schloss das zweite Quartal 2023 mit einem Gewinn von 6,6 Milliarden Euro ab. Damit übertraf die Bank of America die durchschnittlichen Erwartungen der Experten deutlich. Dabei kann besonders der Handel mit Wertpapieren und Rohstoffen deutlich zulegen und sogar die rückläufigen Erträge mit Aktien mehr als wettmachen.

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Werbebanner EMH PM TradeDie Bank of America profitierte hierbei vom starken Anstieg der Zinsen. Der Überschuss durch das Zinsgeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 % auf 14,2 Milliarden US-Dollar. Dies führte dazu, dass die Gesamterträge der Bank um 11 % auf 25,2 Milliarden US-Dollar zulegen konnten. Trotz des positiven zweiten Quartals fokussiert sich die Großbank auch auf die Risikovorsorge. Da die US-Wirtschaft insgesamt deutlich langsamer wächst als noch vor einem Jahr prognostiziert, bildete die Bank zusätzliche Rückstellungen für mögliche Kreditausfälle in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar.

 

Morgan Stanley verdient deutlich weniger

 

Die US-Großbank Morgan Stanley (US6174464486) konnte dem allgemeinen Markttrend nicht folgen und verdiente im zweiten Quartal 2023 deutlich weniger als noch im Vorjahr. Unter dem Strich verdiente die Bank 2,2 Milliarden US-Dollar und damit rund 13 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Ein Grund hierfür waren auch die überraschend hohen Abfindungen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar, die Morgan Stanley nach mehreren Mitarbeiterklagen zahlen musste.

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Bereits im ersten Quartal 2023 enttäuschte Morgan Stanley mit den Quartalszahlen. Im ersten Quartal hatte der Rückgang zum Vergleichszeitraum sogar 20 % betragen. Für Morgan Stanley ist die Schwäche im Investmentbanking deutlich schwerwiegender, da die Großbank deutlich weniger Geld mit den gestiegenen Zinsen verdient,als zum Beispiel die Bank of America. Der Zinsüberschuss von Morgan Stanley sackte im zweiten Quartal sogar überraschenderweise um 12 % ab. Dies konnte das Rekordgeschäft der Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden immerhin kompensieren.

 

Deutsche Bank dürfte die Erwartungen übertreffen

 

Deutschlands größtes Geldhaus, die Deutsche Bank (DE0005140008), wird voraussichtlich am 26.07. über das zweite Quartal 2023 berichten. Dabei stehen die Vorzeichen bei der Deutschen Bank weiterhin auf Wachstum. Die Analysten erwarten im Konsens einen Gewinn von 0,573 € pro Anteil für das zweite Quartal. Dies entspräche einer Steigerung von über 73 % im Vergleich zum Vorjahr. Zuletzt zeigte sich das Management um Vorstandsvorsitzenden Christian Sewing optimistisch, die eigene Prognose für das Gesamtjahr überbieten zu können. Die Aktie der Bank erhält durch die positiven Meldungen aus den USA im Handel weiter Rückenwind und konnte am Vormittag 1,4 % dazugewinnen und notiert nur knapp unter der 10 €- Marke.

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Werbebanner ClaudemusDie positive Stimmung konnte auch die Kritik der EZB in Richtung der Deutschen Bank nicht negativ beeinträchtigen. Die EZB hat der Deutschen Bank erneut mitgeteilt, dass die Bank den Geschäftsbereich der Währungsderivate an Unternehmen verkauft verbessern muss. Die EZB kritisiert dabei, dass die Bank die Kunden nicht ausreichend über eventuelle Risiken der Produkte informieren würde.

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19.07.2023 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

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