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BioNtech, Pfizer, Moderna, Curevac und NanoRepro: Gesundheitssektor mit großartigen Zukunftsaussichten!

Corona-Krise legt Grundstein für einen langfristigen Aufschwung des Gesundheitswesens

 

Megatrends wie die Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Gesundheitswesen gelten als die großen Gewinner der Corona-Pandemie. Warum genau Letzterer für Anleger besonders interessant sein dürfte, wird in diesem Beitrag thematisiert.

Jahrelang hatte der Gesundheitssektor vor den Gefahren einer Pandemie gewarnt, dabei aber kaum Gehör gefunden. Als im Frühling vergangenen Jahres sich dann das Corona-Virus über den Planeten ausbreitete, war kaum ein Staat auf einen solchen Notfall vorbereitet. Aus dem Chaos brachte die Gesundheitsbranche dann das Beste hervor, was die Industrie zu bieten hat. Eine Impfstoff-Entwicklung innerhalb nur eines Jahres, einhergehend mit einer Massenproduktion dessen sowie einer enormen Menge an PCR- und Schnelltests, wie sie zum Beispiel das deutsche Unternehmen NanoRepro (DE0006577109) herstellt. Diese Erfolge waren in erster Linie durch die Zusammenarbeit von Konkurrenten sowie eine Menge von Kapital, wie sie die Branche bis dahin nicht kannte, möglich.

In der Vergangenheit dauerte es oftmals bis zu zehn Jahre, bis ein Medikament in der Apotheke zu kaufen war. Dies war unter anderem der Tatsache geschuldet, dass Unternehmen viel Zeit und Energie in die Beschaffung von Kapital für die Forschung aufwenden mussten.

Durch die Pandemie erlangte der Sektor jetzt einen immensen Imagegewinn sowie die Aufmerksamkeit, die er schon seit Jahren verdiente. Allein im ersten Quartal 2021 lagen Biotech-Finanzierungen durch zum Beispiel Börsengänge oder Kapitalerhöhungen bei über 28 Milliarden Dollar. Dies legt den Grundstein für ein stetiges Wachstum sowie zukunftsführende Innovationen.

 

Demografischer Wandel macht Boom des Health-Care-Sektors unumgänglich

 

Dazu kommt, dass es in Zukunft immer mehr alte und weniger junge Menschen geben wird. Nach Berechnungen der UN wird der Anteil der Über-Sechzigjährigen bis zum Jahr 2050 bei rund 21,5 Prozent liegen. Vor rund 70 Jahren lag dieser noch bei 8,0 Prozent. Der demografische Wandel führt dazu, dass deutlich mehr Alterskrankheiten auftreten werden.

Gleichzeitig nimmt jedoch auch die Breite der Mittelschicht zu und immer mehr Menschen können sich eine umfangreiche Kranken- und Altersvorsorge leisten. Dies spült Geld in die Kassen des Gesundheitssektors und kurbelt weitere Innovationen in diesen Bereichen kräftig an.

 

Krebsforschung wird rasant an Fahrt aufnehmen

 

MRNA-Impfstoffe von Biontech (US09075V1026) und Pfizer (US7170811035), Moderna (US60770K1079) oder Curevac (NL0015436031) scheinen momentan der vielversprechendste Schlüssel zurück in ein normales Leben zu sein und konnten sich zuletzt gegen andere Vektorimpfstoffe, wie von AstraZeneca (GB0009895292) oder Johnson & Johnson (US4781601046) durchsetzen. Dass man diese Impfstoffe überhaupt innerhalb nur eines Jahres an den Markt bringen konnte, ist unter anderem der jahrelangen Krebsforschung zu verdanken, denn mRNA-Technologien sind schon seit Jahren Schwerpunkt dieser. Sie sollen in Zukunft eine individualisierte Krebstherapie ermöglichen und die herkömmlichen Behandlungen wie die Chemo- oder Strahlentherapie ablösen. Unternehmen wie BioNtech und Pfizer gelten als Vorreiter in diesem Gebiet. Der Durchbruch in Sachen Krebsforschung wird zwar noch eine Weile dauern, wäre jedoch eine echte Sensation und dürfte durch die Corona-Pandemie ein ganzes Stück wahrscheinlicher geworden sein.

 

Und was ist das Fazit?

 

Die Rally der Gesundheitsaktien wurde durch die Verschiebung an den Börsen hin zu zyklischen Werten in jüngster Vergangenheit etwas gestoppt. Dadurch ergibt sich die Chance für Anleger, im Gesundheitswesen einzusteigen. Ein Einstieg dürfte aufgrund der immer bedeutender werdenden Stellung nicht nur in westlichen Ländern auch durchaus sinnvoll sein. Durch den demografischen Wandel und dem höheren Stellenwert von Alters- und Krankenvorsorge wird der Health-Care-Sektor in Zukunft besonders wichtig werden.

 

04.05.2021 - Tim Gerstenberg - tg@ntg24.de

 









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