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Mit schwächerer Hardware und einigen weiteren Einsparungen, dafür aber auch einem deutlich geringeren Preis schickt Apple das MacBook Neo ins Rennen

Wieder einmal stellen sich Gerüchte um Apple als zutreffend heraus

NTG24 - Mit schwächerer Hardware und einigen weiteren Einsparungen, dafür aber auch einem deutlich geringeren Preis schickt Apple das MacBook Neo ins Rennen

 

Apple kann Geheimnisse heute deutlich schlechter hüten als noch vor rund 20 Jahren, als das erste iPhone von Steve Jobs höchstselbst enthüllt wurde. In heutigen Tagen wird so ziemlich jede Produktneuheit Monate im Voraus geleakt. So ist es auch beim nun vorgestellten MacBook Neo der Fall, mit dem der Konzern im Einsteigersegment neue Kunden finden möchte.

Im digitalen Zeitalter ist es allerdings schlicht Normalität, dass Informationen bereits im Vorfeld durchsickern. Damit haben auch alle anderen Hersteller zu kämpfen. Bei Apple (US0378331005) wurde seit Monaten darüber spekuliert, dass der Konzern ein günstigeres MacBook vorbereiten könnte, welches auf einen Chip aus iPhones zurückgreift. Genau das wurde nun in Form des MacBook Neo offiziell angekündigt. Jenes kommt mit einem A18-Pro-SoC daher, der bisher aus dem iPhone-16-Pro bekannt war. Zur Seite stehen dem Chip 8 GB RAM und eine SSD mit 256 GB in der Standard-Ausführung.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDas Gerät ist damit deutlich schwächer aufgestellt als das MacBook Air mit M5-Chip, verfügt aber in etwa über das gleiche Gewicht und die gleichen Maße wie die 13-Zoll-Variante. Die neuen Geräte wird es ausschließlich in diesem Formfaktor geben. Auch das dürfte eine Sparmaßnahme darstellen. Des Weiteren verzichtet Apple bei den neuen Notebooks auf einen MagSafe-Anschluss sowie eine beleuchtete Tastatur.

 

 

 

Apple: Der Preis ist heiß

 

Im Detail lassen sich noch einige weitere entfernte Features finden. Touch ID gibt es beim neuen Einsteiger-MacBook ebenso wenig wie ein drucksensitives Trackpad. Durch all diese Maßnahmen konnte Apple den Preis aber deutlich drücken. Hierzulande soll das Gerät schon ab 699 Euro an den Start gehen. Das liegt deutlich unter dem Listenpreis des günstigsten MacBook Air, welches in wenigen Tagen für 1.199 Euro an den Start geht.

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Apple scheint sich sehr bewusst darüber zu sein, dass viele Nutzer nur geringe Ansprüche an die Hardware haben. Um ein paar E-Mails zu schreiben und in den sozialen Netzen zu surfen, reicht der Chip auf dem iPhone allemal. Diskutiert wird im Netz, ob auch 8 GB RAM im Jahr 2026 noch genug sind. Mit Blick auf die Speicherkrise kommt es aber nicht überraschend, dass Apple bei diesem Posten derzeit wenig großzügig auftritt.

Unterschiede gibt es auch bei der Optik. Zwar wird es das MacBook Neo in gewohntem Weiß und Schwarz geben. Darüber hinaus hat Apple aber auch Varianten in Rosa und Zitrus im Programm, die fast ein wenig an das bunte Auftreten des mittlerweile ikonischen iMac G3. Auch das dürfte der Zielgruppe geschuldet sein, die eher weniger aus dem Businessbereich oder dergleichen stammen wird.

 

Das ist nicht uninteressant

 

Wie gut das neue Gerät vom Markt angenommen werden mag, bleibt natürlich noch abzuwarten. Interessant ist es allerdings in jedem Fall, dass Apple sich nun mit einem Gerät deutlich unterhalb der 1.000-Euro-Marke platziert und damit auch im Einsteigersegment auf Angriffskurs geht. Potenzial offenbart sich nicht nur im Einzelhandel. Das MacBook Neo könnte sich auch zu einem beliebten Notebook in Unternehmen oder im Bereich Bildung mausern. Dort sind für die Ausstattung von dutzenden oder hunderten Teilnehmern schließlich auch eher günstige Einstiegsgeräte denn High-End-Boliden gefragt.

Letztlich wird das günstigere MacBook Apples Marktanteilen im Notebook-Segment nicht schaden. An der Börse spielt jenes aber weiterhin nur eine Nebenrolle. Die Neuvorstellung ließ die Aktie kalt, welche in einem immer noch angespannten Umfeld am Mittwoch um 0,5 Prozent auf 262,52 US-Dollar abwerte. Auch die restlichen Neuvorstellungen der letzten Tage, darunter auch neue MacBooks Pro und zum ersten Mal seit Jahren neue Displays, scheinen die Anleger kalt zu lassen.

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05.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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