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Neue Einsteiger-iPhones und schnellere iPads von Apple sorgen unter den Anlegern nicht für Kauflaune

Apple bleibt seiner Linie treu

NTG24 - Neue Einsteiger-iPhones und schnellere iPads von Apple sorgen unter den Anlegern nicht für Kauflaune

 

Monatelang wurde bereits darüber gemunkelt, nun stellte Apple das neue iPhone 17e offiziell vor und kündigte außerdem auch gleich ein neues iPad Air an. Allzu viel hat sich dabei im Vergleich zur Vorgängergeneration nicht verändert. Die größte Überraschung bestand darin, dass es trotz Speicherkrise mehr Speicher zum gleichen Preis gibt. Das kann sich Apple dank seiner fürstlichen Margen eher erlauben als die meisten Konkurrenten.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeAls günstig lässt sich das iPhone 17e trotz nun 256 GB Flash-Speicher in der kleinsten Variante noch immer nicht bezeichnen. Fällig werden dafür 699 Euro. Wer 512 GB bevorzugt, zahlt bereits 949 Euro und damit den Preis eines iPhone 17 mit 256 GB. Bei der Hardware hat sich indes verglichen mit dem iPhone 16e nur erstaunlich wenig getan. Die Spezifikationen von Display, Akku, Gehäuse und Kamera bleiben unverändert. Offensichtlich setzt Apple (US0378331005) also weiterhin auf das gleiche Chassis.

 

 

 

Darin verbaut ist nun allerdings ein leicht beschnittener A19, der auch im regulären iPhone 17 zum Einsatz kommt. In der günstigen Variante fehlt ein GPU-Shader-Cluster, ansonsten scheint es keine Unterschiede zu geben. Als Modem kommt das von Apple selbst entwickelte C1X zum Einsatz, welches zuvor dem iPhone Air vorbehalten war. Die Nutzer dürften dabei keine Unterschiede im Vergleich zum Vorgänger feststellen.

 

Apple stellt nicht jeden zufrieden

 

Die Reaktionen im Netz auf das neue Smartphone von Apple fielen durchmischt aus. Viele scheinen zufrieden zu sein mit dem neuen Gerät und die unerwartete Großzügigkeit bezüglich des Speicherausbaus wird gerne mitgenommen. Kritik muss sich Apple indes gefallen lassen, weil in einem Gerät dieser Preisklasse lediglich ein Display mit 60 Hz verbaut wurde. Es lässt sich darüber streiten, ob der Unterschied jedem auffällt. Aber vielleicht sollte in dieser Preisklasse zumindest etwas Premium-Feeling erwartet werden können.

Das gilt auch mit Blick auf ein neues iPad Air, welches nun mit M4-Chip daherkommt und mit 50 Prozent mehr Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Dort halten sich die Neuerungen im Vorgänger ansonsten ebenfalls schwer in Grenzen und die Preise bleiben unangetastet. Mehr als beim Vorgänger erhalten Käufer fraglos. Ob das über die gewöhnliche Weiterentwicklung hinausgeht, mag jeder für sich selbst entscheiden.

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Werbebanner EMH PM TradeAllzu groß fiel die Euphorie an der Börse jedenfalls nicht aus. Dort konnte die Apple-Aktie am Montag nur um bescheidene 0,2 Prozent zulegen, was im nachbörslichen Handel dann auch schon wieder vollständig kassiert wurde. Der Irankrieg hat hier natürlich ebenfalls seine Spuren hinterlassen und mit einem Schlusskurs von 264,72 US-Dollar blieb Apple an der Börse auf hohem Niveau. Euphorie sieht dennoch anders aus und die Anteilseigner scheinen sich durch die vorsichtige Produktpflege keine Wunder zu erwarten.

 

Der Erfolg gibt Apple Recht

 

Kritik an Apple hagelt es wie gewohnt aus dem Android-Lager. Wer etwas durch die sozialen Medien scrollt, der wird mit Empfehlungen für deutlich günstigere und (vermeintlich) bessere Smartphones nur so bombardiert. Tatsächlich lässt sich auch lange und breit darüber diskutieren, was Apple beim iPhone 17e vielleicht hätte besser machen können. Letzten Endes wird der Konzern aber auch darauf geblickt haben, einen gewissen Abstand zum iPhone 17 zu wahren.

Kritik an Apples Produktpolitik ist nichts Neues, und sie hat in Teilen ihre Berechtigung. Nüchtern betrachtet gibt der Erfolg dem Unternehmen aber Recht. Die Geräte verfügen stets über eine an sich hohe Qualität und wohl auch dank eines hervorragenden Marketings greifen die Kunden gerne etwas tiefer in die Tasche. Genau das ist für die Anleger letztlich eine gute Nachricht. Dort wird es sehr gerne gesehen, wenn nicht nur Absatzzahlen steigen, sondern auch ansehnliche Margen verteidigt werden können. Wie gut das iPhone 17e nun tatsächlich ankommen mag, das wird sich aber erst in einigen Wochen abschätzen lassen.

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03.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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