Über eine Beteiligungstochter will BMW seine Investitionen in KI deutlich ausweiten und damit die Innovationsstrategie vorantreiben
Auch bei BMW rückt die KI in den Vordergrund
Die Autobranche befindet sich noch immer im Krisenmodus und die meisten Hersteller fahren derzeit Sparpläne. Gänzlich befreit davon ist auch BMW nicht, wenngleich es hier noch deutlich besser läuft als beispielsweise bei Volkswagen. Doch während Kapazitäten auf den Prüfstand gestellt werden, werden andernorts Investitionen hochgefahren.
Im Falle von BMW (DE0005190003) betrifft dies vor allem das Thema Künstliche Intelligenz. Wie das Unternehmen zu Wochenbeginn mitteilte, sollen Investitionen der Beteiligungstochter BMW i Ventures in diesem Bereich deutlich ausgeweitet werden. Ein neuer Risikokapitalfonds soll 300 Millionen US-Dollar in Startups aus Nordamerika und Europa stecken. Damit erhofft sich BMW den Zugang zu innovativen Technologien aus dem KI-Bereich.
Den Zeitpunkt für ein solches Vorpreschen nennt BMW derzeit „ideal“. Konzernchef Oliver Zipse sagte dazu, dass gezielt in Technologien investiert werde, welche die Zukunft der Branche prägen würden. Geplant sind schnelle Entscheidungen, denn laut Manager Marcus Behrendt von BMW i Ventures gehe es oft um nur wenige Tage oder Wochen. Daher geschehen die Investitionen auch unabhängig vom vielleicht etwas schwerfälligen BMW-Konzern.
An der Börse wurde das Ganze mit einem Schulterzucken quittiert. Die BMW-Aktie machte am Montag keine Luftsprünge, rutschte aber auch nicht merklich weiter in die Tiefe. Grundsätzlich ist es erfreulich, dass BMW in seine eigene Zukunft investiert und dabei Ausgaben nicht per se scheut. Ob darauf auch große Durchbrüche entstehen werden, steht aber freilich in den Sternen.
BMW: Früh übt sich
Absehbar ist es zweifellos, dass Künstliche Intelligenz auch im Autosegment künftig eine immer größere Rolle spielen wird. Frühe Investitionen im Segment dürften sich daher auszahlen und dafür sorgen, dass hiesige Unternehmen im Konkurrenzkampf nicht zurückfallen. In dieser Hinsicht gibt BMW ohnehin schon seit Längerem eine gute Figur ab. Mit seiner „Neuen Klasse“ muss der bayrische Autobauer sich auch in China nicht vor den Mitbewerbern verstecken.
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28.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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