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Trotz dezent ernüchternder Zahlen und diversen Unsicherheiten treibt es die BYD-Aktie wieder in höhere Regionen

Kann BYD jetzt seine Trümpfe ausspielen?

NTG24 - Trotz dezent ernüchternder Zahlen und diversen Unsicherheiten treibt es die BYD-Aktie wieder in höhere Regionen

 

Schwache Absatzzahlen in China setzen BYD schon seit Längerem zu. International kann das Unternehmen zwar auf ein beachtliches Wachstum blicken, welches die Schwierigkeiten auf dem Heimatmarkt aber nicht ausgleichen kann. Dennoch erfreut die Aktie sich derzeit wieder über eine höhere Beliebtheit.

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Am Freitag gab es von BYD (CNE100000296) zunächst Zahlen zu sehen, welche den Geschmack der Märkte nicht ganz treffen konnten. Die Umsätze steigerten sich zwar im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent bis auf 112 Milliarden US-Dollar. Sie lagen damit aber unter der Schätzung von Analysten, welche sich auf 116 Milliarden Dollar belief. Auch der Nettogewinn in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar blieb hinter der Konsensschätzung zurück.

Dennoch lässt sich heute Morgen ein starker Start in die Osterwoche bei der BYD-Aktie feststellen. Das Papier preschte kurz nach Handelsbeginn um 8,2 Prozent bis auf 11,69 Euro in die Höhe. Damit können zunächst vorherige Rückschläge ausgeglichen werden. Doch zeigt sich im Chart nun schon den gesamten März über eine spürbare Aufwärtstendenz. Die Börsianer scheinen wieder Potenzial zu erkennen.

 

BYD als Krisengewinner?

 

Mit dazu beigetragen haben könnte, dass BYD verstärkt auf das Thema Künstliche Intelligenz setzt. Die eigene Wertschöpfungskette soll vollständig auf KI ausgerichtet werden. Zudem erhofft sich der chinesische Konzern ein starkes Wachstum vom Geschäft mit Rechenzentren. Im Automobilbereich sollen hingegen Plug-in-Hybride für neue Impulse sorgen. Doch vermutlich liegt der Fokus der Aktionäre derzeit ein wenig auf dem Batterie-Geschäft.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeLetzteres drängt sich gerade in der momentanen Energiekrise in den Vordergrund. Denn die Abhängigkeit zahlloser Staaten von Öl und Gas sowie die Sorge vor Konjunkturrückschlägen aufgrund schwankender Energiepreise zeigt recht schonungslos, wie wichtig Batteriespeicher in Zukunft sein dürften. Fast schon antiquiert wirken da politische Vorhaben, um fossilen Brennstoffen ein längeres Leben zu ermöglichen und etwa auch in Zukunft noch den Einbau von Gasheizungen zu erlauben.

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31.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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