Noch steht ein Urteil zur Rechtmäßigkeit von Trump-Zöllen aus, während BYD sich mit einer eigenen Klage schon mal Ansprüche auf mögliche Erstattungen sichert
Die Anleger begrüßen das Vorgehen von BYD
Aktuell bleibt noch abzuwarten, wie die US-Justiz die trumpschen Zölle bewertet, welche im vergangenen Jahr für großes Chaos sorgten und zumindest zeitweise einen veritablen Börsen-Crash auslösten. Im Vorfeld bringen sich aber zahllose Unternehmen schon mal in Stellung, um im Fall der Fälle Rückerstattungen einzufordern. Dazu zählt nun auch BYD.
Wie das „Handelsblatt“ berichtet, reichte BYD (CNE100000296) bereits Ende Januar ein Klage aufgrund der von den USA verhängten Zölle ein. Zwar verkauft BYD in den USA bis heute keine Pkw, da dem neben Abgaben in prohibitiver Höhe auch komplizierte regulatorische Anforderungen im Weg stehen. Recht erfolgreich ist das Unternehmen aber mit lokal hergestellten Bussen und Lkws.
Dafür importiert BYD Bauteile in großer Anzahl, wodurch wiederum hohe Belastungen aufgrund von US-Zöllen entstanden. Genau die will das Unternehmen sich mit der eingereichten Klage zurückholen, sollten US-Gerichte die Zölle für unrechtmäßig erklären. Das Unternehmen ließ wissen, dass die Klage ein notwendiger Schritt sei, um Ansprüche auf Rückerstattungen wahren zu können.
Damit impliziert BYD letztlich auch, in der Sache selbst kein Urteil fällen zu wollen. Eine ähnliche Strategie verfolgen mehr als 1.000 andere Unternehmen, die alle merklich unter den Trump-Zöllen leiden. Der US-Präsident kann das Ganze freilich nicht nachvollziehen und sprach davon, dass eine Rückzahlung von Zöllen ein Risiko für die nationale Sicherheit darstelle.
BYD macht den Anlegern Hoffnung
Es steht noch in den Sternen, wie die Angelegenheit ausgehen mag und ob BYD letztlich von der US-Regierung noch einen großen Scheck überreicht bekommen mag. Dass aber zumindest der Grundstein für ein solches Szenario gelegt wird, bereitete den Anteilseignern am Dienstag sichtlich Freude. Der Aktienkurs legte an den deutschen Märkten um knappe drei Prozent bis auf 10,38 Euro zu. Nach etlichen negativen Meldungen aus der chinesischen Heimat kann BYD einen Hoffnungsschimmer gut vertragen.
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11.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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