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Ozempic unter Verdacht, Redcare feiert E-Rezept und Ericsson leidet unter Vonage - BÖRSE TO GO

Droht Sehverlust durch Ozempic - Studie aus Havard wirft Fragen auf

NTG24 - Ozempic unter Verdacht, Redcare feiert E-Rezept und Ericsson leidet unter Vonage - BÖRSE TO GO

 

Droht Sehverlust durch Ozempic? Eine neue Studie aus Harvard sorgt für Aufsehen und bringt die Aktien von Novo Nordisk unter Druck. Redcare Pharmacy feiert die Einführung des E-Rezepts in Deutschland. Das 2. Quartal wird mit starkem Wachstum abgeschlossen. Erneute Wertberichtigung bei Vonage. Rückblickend hätte sich Ericsson die Übernahme der Amerikaner schenken sollen. 

Der asiatische Aktienhandel entwickelt sich am Donnerstagmorgen durchwachsen. Zur Schwäche neigen insbesondere die chinesischen Indizes, wobei der Dow Jones Shanghai Index die Liste der Verlierer mit Abschlägen von zeitweise mehr als -0,5 % anführt. Der Rest der Region kann sich hingegen verbessern, wobei der KOSPI und der Nikkei 225 Index herausstechen. Die japanische Benchmark baut ihre Kursgewinne über der Marke von 40.000 Punkten aus und kann im Verlauf des Handels zeitweise mehr als 0,85 % zulegen. Zurückhaltung hingegen am Terminmarkt. Der DAX-Future (September) notiert vor Eröffnung der europäischen Vorbörse -0,08 % tiefer bei 18.559,00 Punkten.

Die deutschen Benchmarks entwickelten sich am Mittwoch noch sehr stark. Am stärksten performte der DAX, der sich um 1,16 % auf 18.374,53 Punkte steigerte, wobei die Aktien von Rheinmetall (DE0007030009) herausstachen, die um 5,38 % auf 507,00 Euro kletterten. Dicht auf den DAX folgte der MDAX mit einem Kurssprung um 1,07 % auf 25.395,27 Punkte. Der TecDAX erreichte einen Tagesgewinn von 0,99 % auf 3.333,58 Punkte und der SDAX verbesserte sich um 0,91 % auf 14.484,83 Punkte. 

New York schloss am Mittwoch vorzeitig um 19:00 Uhr (13:00 Uhr ET) und wird heute aufgrund des Unabhängigkeitstags geschlossen bleiben. Entsprechend ruhig verlief der Handel, aber abgesehen vom Dow Jones Industrial Average Index, der nahezu unverändert bei 39.308,00 Punkten (-0,06 %) schloss, konnten die Benchmarks dennoch ordentliche Gewinne verzeichnen. Der S&P 500 Index stieg um 0,51 % auf 5.537,02 Punkte und setzte damit ein neues Allzeithoch. Auch der Nasdaq 100 Index setzte seine Siegesreihe fort und kletterte um 0,87 % auf 20.186,63 Punkte. Angeführt wurde der Index von den Tesla (US88160R1014) Aktien, die um 6,54 % auf 246,39 US-Dollar kletterten.

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Droht Sehverlust durch Ozempic?

 

Für Aufsehen sorgte am Mittwochabend eine Studie aus den USA. Das Harvard Lehrkrankenhaus Massachusetts Eye and Ear veröffentlichte Daten, die einen Zusammenhang zwischen dem Medikament Ozempic und einer Augenerkrankung herstellen, die zu einem Sehverlust führen kann. So soll das Risiko von nicht-arterieller anteriorer ischämischer Optikusneuropathie (NAION) bei der Einnahme deutlich erhöht sein. Ursache soll der Hauptwirkstoff Semaglutid sein. Die Forscher des Krankenhauses kamen nach der Analyse von Patientendaten zu dem Schluss, dass das Risiko für eine Erkrankung an NAION siebenmal höher ist, wenn man das Medikament zur Gewichtsreduktion einnimmt. Bei Diabetikern soll das Risiko vierfach so hoch sein. Novo Nordisk (DK0062498333) hat in seiner Risikoaufklärung bei Ozempic und Wegovy auf mögliche Sehveränderungen hingewiesen. Die Aktien von Novo Nordisk schlossen im verkürzten Handel in New York bei 138,87 US-Dollar (-2,87 %). 

 

Redcare feiert E-Rezept Einführung

 

Die E-Rezept Einführung in Deutschland hat Redcare Pharmacy (NL0012044747) im 2. Quartal auf die Sprünge geholfen. Die sogenannten Rx-Umsätze kletterten in Deutschland auf 50 Mio. Euro, was einem Wachstum von 37 % im Jahresvergleich entspricht. Auch die restlichen Umsätze steigerten sich deutlich, sodass Redcare, die früher als Shop Apotheke Europe auftraten, einen Konzernumsatz von 560 Mio. Euro im 2. Quartal erreichen konnte. Ein Wachstum von 33 % im Jahresvergleich. Gleichzeitig wuchs auch die Kundenbasis deutlich. Zum Quartalsende kam man auf 11,6 Millionen aktive Kunden. Ein Zuwachs um 1,4 Millionen Kunden innerhalb eines Jahres. 

 

Ericsson leidet erneut unter Vonage

 

Die Übernahme von Vonage hätte sich die schwedische Ericsson (SE0000108656) rückblickend schenken können. Der Zulieferer für den Mobilfunksektor meldete in der Nacht auf Donnerstag, dass man eine Berichtigung in Höhe von -11,4 Mrd. Schwedenkronen (ca. -1,01 Mrd. Euro) auf den Wert von Vonage im 2. Quartal vorgenommen hat. Das Management gab bekannt, dass man die Wertberichtigung vorgenommen hat, um das gesunkene Wachstumspotenzial von Vonage in der Bilanz widerzuspiegeln. Es ist aber bei Weitem nicht die erste Wertberichtigung. Schon für 2023 hatte Ericsson den Wert von Vonage um -32 Mrd. Schwedenkronen berichtigt. Vonage ist ein cloudbasierter Spezialist für Kommunikationslösungen mit Sitz in den USA. 

 

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04.07.2024 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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